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Quantencomputer könnten sich innerhalb weniger Jahre von einer vielversprechenden Technologie zu einer ernstzunehmenden Einnahmequelle entwickeln. Davon geht IBM-Chef Arvind Krishna aus. Seiner Einschätzung nach werden Quantencomputer ab 2028 oder 2029 erstmals spürbar zu Umsatz und Gewinn des Konzerns beitragen.
Langfristig sieht Krishna einen riesigen Markt entstehen. Bis zum Ende der 2030er-Jahre könnte Quantencomputing seiner Ansicht nach sogar einen wirtschaftlichen Wert von rund 1 Billion US-Dollar erreichen.
In einem Interview mit CNBC sagte Krishna, Quantencomputing nähere sich aus seiner Sicht einem Wendepunkt. Nachdem die Technologie über Jahre vor allem in Laboren entwickelt wurde, rechnet er damit, dass Unternehmen damit bald tatsächlich Geld verdienen werden.
Quantencomputer arbeiten grundlegend anders als herkömmliche Rechner. Dadurch können sie bestimmte Berechnungen ausführen, die selbst für die leistungsstärksten Supercomputer von heute praktisch unerreichbar sind.
Krishna zufolge eröffnet das Anwendungsmöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Quantencomputer könnten etwa bei der Entwicklung besserer Batterien, neuer Materialien und Medikamente helfen – ebenso wie in der Forschung zur Kernfusion.
IBM zählt neben Alphabet, IonQ und Rigetti Computing zu den Unternehmen, die bei der Entwicklung dieser Technologie führend sind.
Auch außerhalb der Branche wächst das Vertrauen. Im Mai kündigte IBM den Bau einer speziellen Fabrik für Quantenchips an. Das Projekt erhält 1 Milliarde US-Dollar aus dem US-amerikanischen CHIPS-Programm, IBM selbst investiert zusätzlich 1 Milliarde US-Dollar.
Nicht nur die Technologiebranche verfolgt Quantencomputing mit großem Interesse. Auch in der Kryptowelt rückt die Technologie zunehmend in den Fokus.
Mehrere börsennotierte Bitcoin-(BTC)-Miner, darunter MARA Holdings, Riot Platforms und CleanSpark, investieren inzwischen neben dem Bitcoin-Mining auch in KI und High-Performance-Computing. Damit wollen sie ihre Rechenzentren und Energieinfrastruktur breiter nutzen.
Quantencomputer sind jedoch keine einfache Erweiterung bestehender KI-Rechenzentren. Sie erfordern völlig andere Hardware und eine eigene Infrastruktur.
In der Kryptobranche steht zudem seit Längerem die Frage im Raum, ob leistungsfähige Quantencomputer eines Tages die Sicherheit von Bitcoin und anderen Blockchains aushebeln könnten. Nach Einschätzung der meisten Forscher ist dieses Risiko vorerst noch begrenzt. Bis Quantencomputer leistungsfähig genug sind, um eine reale Bedrohung darzustellen, dürften Blockchain-Netzwerke ihrer Ansicht nach bereits auf quantenresistente Kryptografie umgestellt haben.
Bill Gates will Arbeitsplätze vor KI schützen und plädiert für eine Robotersteuer, um eine großflächige Verdrängung von Beschäftigten einzudämmen.
Anleger rechnen mit einer Zinserhöhung der Fed. Analysten sehen vor allem Chancen bei Energie, Rohstoffen und Technologie.
Nach Einschätzung von Patrick Jenkins, Kolumnist der Financial Times, entstehen in den weniger sichtbaren Bereichen des Finanzsystems erhebliche Risiken.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.