Der eskalierende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Kapitalmärkte. Seit dem 18. Januar ist der gesamte Kryptomarkt von 3,8 Billionen auf 2,6 Billionen US-Dollar eingebrochen – ein Rückgang von über 27 %.
Auch die Aktienmärkte mussten deutliche Verluste hinnehmen. In den letzten beiden Handelstagen fielen sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq deutlich, um 10,5 % bzw. 11,4 %.
Elon Musk ruft zu freier Handelszone auf
Während eines kürzlich stattgefundenen Kongresses in Florenz, Italien, äußerte sich Elon Musk zu den zunehmenden Handelsbeschränkungen unter Präsident Donald Trump. In einer Videobotschaft sprach er sich für die Schaffung einer freien Handelszone zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union aus.
Laut Musk würde eine solche Zone beiden Seiten des Atlantiks wirtschaftlich zugutekommen. Er plädiert sogar für eine „Null-Zoll-Situation“ und mehr Bewegungsfreiheit für Menschen zwischen Europa und Nordamerika. „Wenn Menschen in Europa oder Nordamerika arbeiten wollen, sollten sie das tun können“, so der Milliardär.
Musk versus Trump: auffälliger Gegensatz
Musks Aussagen sind bemerkenswert, insbesondere angesichts seiner engen Verbindungen zu Donald Trump. Während der Präsidentschaftswahl sprach er sich öffentlich und finanziell für Trump aus. Dennoch stehen seine aktuellen Aussagen im klaren Widerspruch zur protektionistischen Politik des US-Präsidenten.
Dass sich Musk gegen höhere Importzölle stellt, ist wenig überraschend. Als CEO von Unternehmen wie Tesla und SpaceX könnte er direkt von steigenden Kosten infolge des Handelskriegs betroffen sein.
Kryptomarkt bleibt unter Druck
Die Kryptomärkte bleiben aufgrund der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit anfällig. Sowohl Bitcoin (BTC) als auch Ethereum (ETH) zeigen Schwächetendenzen, mit anhaltenden Kursrückgängen in den letzten Tagen.
Die Unsicherheit unter den Anlegern zeigt sich auch im BTC Fear and Greed Index, der sich weiterhin in der „Angst“-Zone befindet. Dies deutet auf anhaltende Unsicherheit und Zurückhaltung am Markt hin.
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