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Der Bitcoin-Kurs hat eine ziemlich volatile Woche hinter sich. Alles begann mit einem Allzeithoch von 124.500 US-Dollar, endete nach schlechten Inflationszahlen aus den Vereinigten Staaten jedoch mit einem Dämpfer. Trotzdem bleibt das Gesamtbild positiv, unter anderem, weil die US-Notenbank offenbar dabei ist, einen großen Fehler zu machen.
Nach derzeitigem Stand sieht der Markt eine Wahrscheinlichkeit von über 86 Prozent für eine Zinssenkung der US-Notenbank im September.

Das ist immer noch ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass die Kerninflation diese Woche auf 3,1 Prozent gestiegen ist und auch der Erzeugerpreisindex (PPI) deutlich höher ausfiel als erwartet.
Die Inflation ist weiterhin eindeutig ein Problem. Kein großes Problem, aber etwas, das man im Auge behalten sollte. Der Anstieg der Inflation dürfte jedenfalls innerhalb der US-Notenbank für ein unangenehmes Gefühl sorgen.
Gleichzeitig wirkt die Wirtschaft sehr stark. Das Wirtschaftswachstum scheint weiterhin bei rund 2 Prozent zu liegen, während die Arbeitslosigkeit mit 4,2 Prozent historisch niedrig ist. Zudem erreichen die Finanzmärkte laufend neue Allzeithochs.
In dieser Hinsicht scheint es keine Wirtschaft zu sein, die nach Zinssenkungen schreit. Auf der anderen Seite gibt es jedoch ein gewisses Problem mit der Inflation.
Ist das dann der Moment, in dem man die Wirtschaft mit Zinssenkungen stimulieren sollte? Die Antwort auf diese Frage scheint nein zu sein. Folglich ist es gut möglich, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im kommenden Monat noch sinkt. Die Zinssitzung steht erst für den 17. September auf der Agenda.
In der Zwischenzeit kann noch viel passieren. Kommt es jedoch zu einer Zinssenkung, werden dies unter den aktuellen Umständen viele als Fehler betrachten. Allerdings als einen Fehler, der sich sehr bullish auf Bitcoin und andere Risikoanlagen auswirken könnte.
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