Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe

Dubai will seine Abhängigkeit von der Straße von Hormus verringern. Der Hafenriese DP World arbeitet an einem neuen Hafen an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate, außerhalb der Reichweite jener Meerenge, die Iran zum Risiko macht. Dafür soll sogar das Kronjuwel Jebel Ali Kapazitäten abgeben.

Hafenriese weicht an die Ostküste aus

DP World, der in Dubai ansässige Hafenbetreiber, will in Fujairah einen neuen Hafen bauen und den bestehenden Hafen dort um ein zusätzliches Containerterminal erweitern. Das berichten Quellen der Financial Times.

Das Konzept ist einfach: Fracht kommt über den Golf von Oman herein und wird anschließend per Straße nach Dubai, Abu Dhabi und in die Nachbarländer transportiert. Container müssten damit nicht mehr durch die Straße von Hormus.

Das Unternehmen verhandelt mit der Regierung über eine Absichtserklärung, die Finanzierung ist jedoch noch offen. Ein erster Hafen könnte nach Angaben eines Managers innerhalb von anderthalb Jahren fertig sein. Die Anfangsinvestition dürfte sich auf mehrere hundert Millionen Dollar belaufen.

DP World wollte die Pläne nicht bestätigen, räumte gegenüber der FT jedoch ein, dass Vorhaben zur Diversifizierung vorbereitet werden, um die Störungen abzufedern.

Iran-Krieg trifft Jebel Ali schwer

Seit Beginn des Krieges Ende Februar hat Iran fast 3.000 Drohnen und Raketen auf die Emirate abgefeuert, mehr als auf jedes andere Land. Früh im Konflikt brach in Jebel Ali ein Brand aus.

Als Iran die Meerenge schloss, brach die Aktivität im größten Containerhafen der Region um 90 bis 95 Prozent ein. Im vergangenen Jahr hatte Jebel Ali noch 15,6 Millionen Container abgefertigt und Dubai als Umschlagplatz zwischen China und Afrika groß gemacht.

Die Folgen für Jebel Ali dürften erheblich und dauerhaft sein, sagt Lars Jensen, Chef der Beratungsgesellschaft Vespucci Maritime. Die Ratingagentur Moody’s erwartet, dass der Gewinn von DP World in diesem Jahr von 6,6 Milliarden auf rund 5,9 Milliarden Dollar sinkt.

Konflikt um die Meerenge spitzt sich wieder zu

Der Streit um die Meerenge ist inzwischen mit voller Wucht zurück. Iran erklärte die Straße von Hormus am vergangenen Wochenende bis auf Weiteres für geschlossen, während die USA betonen, dass weiterhin Schiffe passieren.

US-Präsident Donald Trump kündigte heute an, dass die Vereinigten Staaten die Blockade iranischer Häfen wieder in Kraft setzen. Zudem will er bei jedem Schiff, das die Meerenge passiert, 20 Prozent des Frachtwerts als Abgabe erheben .

Iran weist das zurück. Die Militärführung erklärte, die USA unter keinen Umständen in die Verwaltung der Route eingreifen zu lassen. Genau diese Frage, wer Hormus kontrolliert, treibt Dubai nun an die Ostküste.

DP World ist nicht allein. Das in Schardscha ansässige Unternehmen Gulftainer investierte in diesem Monat 2 Milliarden Dollar in den Ausbau des nahe gelegenen Hafens Khor Fakkan. Abu Dhabi exportiert bereits Öl über Fujairah, um Hormus zu umgehen. Die Ostküste wird zum neuen Hintereingang der Emirate.

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu

Donald Trump

Trump warnt Iran: USA sollen Straße von Hormus bewachen

Donald Trump
Krieg gegen Iran stoppen
US-Kapitol
Mehr Politik news

Meist gelesen

Brad Garlinghouse
Ripple, Nasdaq
XRP, Ripple