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Immer mehr börsennotierte Unternehmen distanzieren sich scheinbar von Bitcoin (BTC). Während Kryptoreserven zuvor erweitert wurden, entscheiden sich jetzt viele Firmen für den Verkauf. Was steckt hinter dieser plötzlichen Wende?
Ein bemerkenswerter Verkauf kommt von der in Singapur ansässigen Genius Group Limited, die sich auf künstliche Intelligenz (KI) und Krypto spezialisiert. Das Unternehmen hat nämlich seinen gesamten Bitcoin-Bestand verkauft, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Insgesamt handelte es sich um 84 BTC. Mit dem Erlös wurden etwa 8,5 Millionen Dollar Schulden getilgt.
Genius Group verfolgte zuvor eine klare Strategie. Das Unternehmen bezeichnete sich als „Bitcoin-first“-Akteur und wollte den Großteil seiner Reserven in BTC halten.
Darüber hinaus waren die finanziellen Ergebnisse solide. Der Umsatz stieg um 171 Prozent auf 3,3 Millionen Dollar und das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 2,7 Millionen Dollar, während es im Vorjahr noch Verluste machte. Dennoch entschied sich das Unternehmen, zunächst Risiken abzubauen.
Die Bitcoin-Strategie wird daher vorübergehend auf Eis gelegt. Die Genius Group teilt jedoch mit, dass sie später erneut kaufen möchte. „Das Unternehmen wird den Aufbau seiner Bitcoin-Reserven wieder aufnehmen, sobald es der Ansicht ist, dass die Marktbedingungen günstiger sind.“
Der Verkauf erfolgte mit erheblichem Verlust. Das Unternehmen kaufte seine Bitcoin durchschnittlich für über 103.000 Dollar, laut Daten von BitcoinTreasuries. Nach einem Höchststand von mehr als 126.000 Dollar liegt der BTC-Kurs inzwischen deutlich niedriger, bei rund 66.000 Dollar.
Genius Group ist nicht allein mit dem Verkauf. Immer mehr Unternehmen verkaufen ihre Bitcoin, um finanziellen Druck zu mindern.
So verkündete das börsennotierte Nakamoto, ein Unternehmen, das sich auf den Aufbau von Bitcoin-Reserven konzentriert, den Verkauf von 284 BTC für etwa 20 Millionen Dollar. Das Unternehmen hält derzeit noch 5.058 Bitcoin, laut BitcoinTreasuries.
Auch andere große Akteure folgen diesem Muster. Das US-amerikanische Miningunternehmen MARA Holdings veräußerte im vergangenen Monat mehr als 15.000 BTC, um Schulden zurückzukaufen. Bei Minern ist das allerdings etwas anders, da sie oft Bitcoin verkaufen müssen, um ihre täglichen Kosten zu decken.
Das Ausmaß dieses Verkaufs ist beträchtlich. MARA war zuvor der zweitgrößte börsennotierte Bitcoin-Inhaber weltweit mit 52.850 BTC, ist inzwischen aber auf den dritten Platz gefallen.
Bitdeer Technologies Group verkaufte seinen gesamten Bestand von 943 BTC. Zudem haben Unternehmen wie Cango Inc. und GD Culture Group ebenfalls Teile ihrer Reserven verkauft.
Ein früheres Beispiel war das französische Unternehmen Sequans Communications. Dieses verkaufte Ende letzten Jahres 970 Bitcoin für etwa 98,5 Millionen Dollar, um Schulden zu tilgen. Der Bitcoin-Kurs lag damals bei rund 113.000 Dollar.
Diese Bitcoin-Verkäufe offenbaren eine empfindliche Schwäche. Sinkt der Preis, geraten diese Reserven-Unternehmen unter Druck und können gezwungen werden, ihre Reserven zu verkaufen, um Schulden zu tilgen. Das führt zu zusätzlichem Verkaufsdruck auf dem Markt, wodurch der Preis weiter fällt.
So kann eine Abwärtsspirale entstehen: Ein Verkauf zieht den nächsten nach sich, und große Bitcoin-Positionen, die gleichzeitig auf den Markt gelangen, können den Kurs zusätzlich nach unten ziehen.
Der mit Abstand größte börsennotierte Bitcoin-Halter ist Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor. Es besitzt derzeit mehr als 762.099 Bitcoin, die aktuell einen Wert von über 50,70 Milliarden Dollar haben, und hat noch nie verkauft.
Der Großteil dieser Coins wurde mit geliehenem Geld gekauft. Gerät eine solche Partei in Schwierigkeiten, kann dies zu erheblichem Verkaufsdruck auf dem Markt führen.
Dennoch bleibt Strategy vorerst eine Ausnahme. Obwohl das Unternehmen vergangene Woche keinen Bitcoin kaufte, kaufte es in den Wochen davor weiter zu. Zudem verfügt es über eine starke Liquiditätsposition, die es ihm ermöglicht, seine Kredite vorerst abzuzahlen, ohne direkt Bitcoin verkaufen zu müssen.
Bitcoin-Kurs bleibt wegen makroökonomischer Unsicherheiten und negativen Futures-Daten unter Druck, während große Investoren ihre Positionen stabil halten.
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