Wer davon ausgegangen ist, dass sich Bitcoin (BTC) wieder erholt, hat sich laut mehreren Analysten geirrt. Die älteste Kryptowährung erlebte am vergangenen Sonntag eine ernüchternde Korrektur, wodurch der Kurs auf 86.000 Dollar sank.

Anschließend stabilisierte sich die Volatilität etwas. Doch den Analysen zufolge stehen uns noch weitere Korrekturen bevor. Der vorherige Rückgang auf 80.000 Dollar bedeutete nämlich noch nicht den Tiefpunkt.

Bitcoin-Winter noch lange nicht vorbei

Bitcoin befindet sich in einer schwierigen Phase. Die Kryptowährung erlebt seit einiger Zeit plötzliche Korrekturen und Volatilität, beeinflusst von makroökonomischen Entwicklungen und geopolitischen Spannungen. Analysten versuchen mit den verfügbaren Daten eine Prognose darüber zu erstellen, was uns erwartet.

Krypto-Analyst Axel Adler teilte am vergangenen Sonntag eine umfassende Analyse über den aktuellen Zustand der größten Kryptowährung. Ihm zufolge befindet sich Bitcoin seit November in einer sogenannten Winterphase, die für düstere Zeiten mit vielen Korrekturen steht.

Laut Adler ist diese Phase noch lange nicht zu Ende. Weitere Korrekturen stünden noch bevor. Dies macht diese Zeit für Krypto-Investoren sicherlich nicht einfach.

Darüber hinaus wird dadurch eine Trennung deutlich zwischen der Gruppe, die langfristig hält und diese Phase übersteht, und denen, die weiterhin zu den kurzfristig orientierten Händlern gehören, die nun aus dem Markt ausgestiegen sind. Dadurch gewinnt der Markt letztendlich an Stabilität und wird weniger volatil.

Anleger verfolgen defensive Handelsstrategie

Das Krypto-Handelsunternehmen QCP Capital verwies in seiner gestrigen Analyse auf einen Faktor, der zur Abwärtsphase beitragen könnte. Es gibt nämlich neue Spannungen auf den Devisenmärkten. Die New Yorker Federal Reserve deutete auf einen schwächeren Yen im Vergleich zum US-Dollar hin.

Händler könnten daraufhin ihre Handelsstrategie defensiver gestalten und weniger Risiken eingehen. Sie befürchten, dass ihre Positionen durch mögliche Eingriffe von Zentralbanken oder Regierungen negativ beeinflusst werden.

Möglicher “Shutdown” in den USA steht bevor

Auch politisch wird der Druck erhöht. Im US-Senat müssen sich sowohl die Demokraten als auch die Republikaner auf die Haushaltsgesetze einigen. Diese Zustimmung ist notwendig, um die amerikanische Regierung am Laufen zu halten und einen möglichen “Shutdown” zu verhindern.

Die beiden Parteien müssen bis zum 31. Januar eine gemeinsame Mehrheit finden, da an diesem Tag die vorherigen Haushaltsgesetze auslaufen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, eine Einigung zu erzielen. Im Oktober des vergangenen Jahres kam es in den USA bereits zu einem „Shutdown“, der mit 43 Tagen der bisher längste Government Shutdown war.

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