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Minern, die Bitcoin als ein „aktives Asset“ betrachten und nicht als eine „passive Reserve“, könnten laut Wintermute bei der nächsten Halving ein strukturelles Vorteil erzielen. Aufgrund der begrenzten Renditen in der letzten Bullrun war es für viele Miner schwierig, in diesem Zyklus Gewinne zu erzielen.
Deshalb wenden sich immer mehr Akteure der künstlichen Intelligenz zu, während laut Wintermute auch das „Arbeiten lassen“ von Bitcoin eine Option ist.
Wintermute ist ein großes internationales Handelsunternehmen, das auf dem Kryptomarkt aktiv ist. Das Unternehmen fungiert hauptsächlich als Market Maker, was bedeutet, dass es kontinuierlich Kauf- und Verkaufspreise für digitale Assets wie Bitcoin und Ethereum stellt. Diese Rolle trägt dazu bei, den Handel auf Kryptobörsen reibungslos zu gestalten und die Preisunterschiede zwischen Angebot und Nachfrage relativ gering zu halten.
Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich des schnellen, algorithmischen Handels tätig und nutzt kleine Preisunterschiede zwischen verschiedenen Handelsplattformen aus. Wintermute ermöglicht auch große Transaktionen für institutionelle Anleger über sogenannte OTC-Geschäfte, wodurch umfangreiche Aufträge ausgeführt werden können, ohne den Marktpreis direkt und stark zu beeinflussen.
Die Präsenz von Akteuren wie Wintermute ist wichtig für die Stabilität und Liquidität des Kryptomarktes. In Zeiten von Unruhe oder starken Kursschwankungen können Market Maker jedoch ihre Risiken reduzieren oder Spreads erhöhen, was zusätzliche Volatilität verursachen kann. Sie spielen damit eine subtile, aber entscheidende Rolle in der täglichen Preisbildung digitaler Assets.
Wintermute ist somit ein bedeutender Akteur in der Kryptowelt und eine ernstzunehmende Partei.
Miner, die an ihrer Bitcoin festhalten, gelten laut der Handelsfirma Wintermute als Überbleibsel der sogenannten HODL-Ära. Das Unternehmen schätzt, dass Miner insgesamt immer noch fast 1 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots in ihrer Bilanz halten.
Wintermute zufolge wird das gesamte Arsenal an Treasury-Management-Strategien bislang kaum genutzt. Bisher waren die Möglichkeiten, mit Krypto Renditen zu erzielen, vor allem auf Staking und DeFi-Anwendungen beschränkt.
Wintermute schlägt jedoch vor, dass Miner auch durch aktiveres Bilanzmanagement Erträge erzielen können. Beispielsweise durch die Nutzung von Marktvolatilität mit Derivatstrategien. Es gibt auch passivere Optionen, wie das Verleihen von Bitcoin über Lending-Plattformen, um Zinsen zu erhalten.
Gleichzeitig stehen die Einnahmen und Bruttomargen der Bitcoin-Miner im Vergleich zu früheren Marktzyklen unter Druck. Erstmals innerhalb eines vierjährigen Zyklus blieb eine Kursverdopplung aus, die normalerweise erforderlich ist, um die Halbierung der Block-Belohnungen zu kompensieren.

Hinzu kommt, dass Transaktionsgebühren nur sporadisch für zusätzliche Einnahmen sorgen und steigende Energiekosten die Margen weiter schmälern. Wintermute sieht darin eine “gesunde Bereinigung” innerhalb des Sektors, die letztendlich zu einer effizienteren und stärker konsolidierten Mining-Industrie führen soll.
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