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Bitcoin gewinnt gegenüber Gold an Boden. Während das Edelmetall im Iran-Konflikt schwächelt, kann sich Bitcoin behaupten. Seit Beginn des Konflikts verzeichnet Bitcoin einen Zuwachs von über 6 Prozent, während Gold 1,56 Prozent verlor. Silber büßte sogar 6,75 Prozent ein.

Analysten sehen derzeit Chancen für Bitcoin, sich gegenüber Gold besonders zu behaupten.
Der niederländische Analyst Michaël van de Poppe stellte fest, dass die Relation zwischen Bitcoin und Gold starke Signale sendet, nachdem eine bullishe Divergenz mit dem Relative Strength Index (RSI) im Tageschart aufgetreten ist.
Von einer bullischen Divergenz spricht man, wenn der Preis fällt, eine Momentum-Indikator wie der RSI jedoch höhere Tiefpunkte verzeichnet. Dies deutet normalerweise auf eine nachlassende Verkaufskraft hin.
Im Februar fiel das Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold auf 12-13 Punkte. Dieses Niveau fungierte 2017 als Widerstand und dient seit 2022-2023 als Unterstützungspunkt für Bitcoin gegenüber Gold.

Ein weiterer möglicher Grund für die Erholung von Bitcoin gegenüber Gold könnten die ETF-Ströme sein. Für Bitcoin sind diese seit Kurzem wieder positiv, während Gold-ETFs am 6. März beispielsweise eine Abfluss von 3 Milliarden Dollar verzeichneten.

Derzeit befinden wir uns in einer sehr unruhigen Phase in Bezug auf die geopolitische Stabilität weltweit. Der Iran-Konflikt könnte erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben, da der Ölpreis stark gestiegen ist.
Laut Binance Research bietet der Konflikt jedoch vorläufig „Chancen in einem risikobehafteten Umfeld“ für Bitcoin. Diese Einschätzung basiert auf den bisherigen Ergebnissen von Bitcoin während des Konflikts. Auffällig ist die relativ synchrone Bewegung von Bitcoin mit Öl und US-Aktien.

Trotz der Volatilität fließt Kapital wieder in Richtung Bitcoin. Das zeigt sich auch am steigenden Volumen der US-ETFs.
Derzeit scheint Bitcoin wieder an Schwung zu gewinnen. Heute notiert der Bitcoin Kurs bei 71.500 Dollar, was einem Anstieg von über 3 Prozent entspricht. Ein tatsächliches Erholungssignal ist das noch nicht, aber ein vielversprechender Anfang.
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