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Bitcoin (BTC) ist in den letzten drei Monaten von etwa 63.000 auf über 81.000 Dollar gestiegen. Analysten erkennen dabei mehrere wichtige Signale, die immer stärker in dieselbe Richtung deuten: eine mögliche Bewegung auf die 85.000-Dollar-Marke zu. Bemerkenswert ist, dass die Stärke dieser Rally nicht nur im Preis liegt, sondern vor allem in den Entwicklungen unter der Oberfläche.
Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Anstiegs des Bitcoin Kurses nimmt zu. Das liegt daran, dass BTC mittlerweile zwei wichtige On-Chain-Niveaus durchbrochen hat, die von Analysten als entscheidende Marktindikatoren angesehen werden.
Es handelt sich um den sogenannten True Market Mean bei 78.200 Dollar und die Short-Term Holder Cost Basis bei 79.100 Dollar. Beide Niveaus geben Einblick, was aktive Anleger tatsächlich für ihren Bitcoin bezahlt haben.
Der True Market Mean zeigt den durchschnittlichen Kaufpreis von Coins, die aktiv im Umlauf sind. Inaktive oder verlorene Coins bleiben unberücksichtigt. Dadurch entsteht ein realistischeres Bild des Preisniveaus, das für den aktuellen Markt wirklich relevant ist. Solange der Bitcoin Kurs über diesem Niveau liegt, verzeichnet die Mehrheit der aktiven Anleger Gewinne. Das sorgt oft für Vertrauen und Aufwärtsdruck.
Die Short-Term Holder Cost Basis fokussiert sich speziell auf Anleger, die ihren Bitcoin weniger als sechs Monate halten. Dieses Niveau wird als wichtiger Indikator für das kurzfristige Marktgeschehen angesehen. Auch hier gilt, dass ein Kurs über diesem Niveau auf Stärke im Markt hinweist.
Da Bitcoin nun über beiden Niveaus handelt, sehen Analysten dies als Signal, dass der Markt in Richtung einer neuen Bullenphase driftet. Laut dem Forschungsinstitut Glassnode könnte das sogar schnell geschehen. Sollte der Kurs diese Niveaus halten, könnte die jüngste Schwächeperiode eine der kürzesten in der Geschichte von Bitcoin sein.
Der Fokus verschiebt sich nun auf den nächsten wichtigen Widerstand. Dieser liegt bei der Active Realized Price von etwa 85.200 Dollar. Dieses Niveau repräsentiert den durchschnittlichen Kaufpreis aller aktiven Coins und stellt damit einen entscheidenden Test für den Markt dar.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin Kurs bei etwa 81.000 Dollar, deutlich über den zuvor durchbrochenen Niveaus.
Am Futuresmarkt zeichnet sich eine Verschiebung ab, die dem Bitcoin Kurs zusätzliches Momentum verleihen kann. Diese Veränderung zeigt sich in den sogenannten Funding Rates. Das sind kleine, periodische Zahlungen zwischen Händlern, um Futures-Positionen offen zu halten. Futures sind Verträge, bei denen auf den zukünftigen Bitcoin Preis spekuliert wird, oft mit geliehenem Geld.
In den letzten drei Monaten waren die Funding Rates überwiegend negativ. Das deutet auf eine starke Nachfrage, auf einen Rückgang von Bitcoin zu setzen, hin. Besonders Hedgefonds und institutionelle Investoren nutzten eine beliebte Arbitragestrategie. Dabei kaufen sie Bitcoin oder Bitcoin-ETFs, während sie gleichzeitig Futures verkaufen, in der Erwartung, dass der Preis sinkt. Dies sorgte für anhaltenden Druck am Futuresmarkt, selbst als der Bitcoin Kurs anstieg.
Mittlerweile sind die Funding Rates auf neutral oder leicht positiv zurückgekehrt. Das deutet darauf hin, dass viele Short-Positionen geschlossen wurden und eine wichtige Quelle des Abwärtsdrucks verschwunden ist.
Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für einen sogenannten Short Squeeze. Dabei werden Händler, die auf einen Rückgang setzen, gezwungen, ihre Positionen zu schließen, wenn der Preis steigt. Sie müssen dann zurückkaufen, was den Kurs weiter nach oben treibt.
Analysten der Kryptobörse Bitfinex betonen, dass der Markt derzeit an einem Wendepunkt steht. Eine neutrale Funding Rate bedeutet nicht, dass die frühere Strategie verschwunden ist, aber dass der Druck von Short-Positionen vorübergehend nachgelassen hat.
Laut ihnen sind jetzt zwei Szenarien möglich. Entweder sorgt neuer Zufluss in Bitcoin-ETFs erneut für negative Funding Rates und somit mehr Short-Druck, oder der verringerte Widerstand öffnet die Tür für einen weiteren Anstieg durch einen Short Squeeze.
Ein drittes wichtiges Signal kommt aus dem Optionsmarkt. Dort nutzen Händler Verträge, um auf Preisbewegungen zu spekulieren oder sich gegen Risiken abzusichern. Sogenannte Call-Optionen profitieren von einem steigenden Bitcoin Kurs, während Put-Optionen bei einem Rückgang Schutz bieten. Die aktuelle Positionierung in diesem Markt kann die Aufwärtsbewegung verstärken.
Rund um das Niveau von 82.000 Dollar haben Market Maker eine sogenannte Short Gamma-Position aufgebaut. Laut Glassnode handelt es sich um etwa 2 Milliarden Dollar an Verträgen. Das bedeutet, dass diese Parteien ihre Positionen aktiv anpassen müssen, um neutral zu bleiben.
In einem steigenden Markt sorgt das für zusätzlichen Kaufdruck. Je mehr der Bitcoin Kurs steigt, desto mehr werden Market Maker gezwungen, Bitcoin zuzukaufen, um ihr Risiko abzusichern. Das kann den Anstieg in Richtung 85.000 Dollar beschleunigen.
Der Effekt funktioniert allerdings auch in die andere Richtung. Fällt der Kurs, müssen dieselben Parteien verkaufen, um ihre Positionen auszubalancieren. Dadurch können Kursbewegungen in beide Richtungen verstärkt werden.
Laut Glassnode entsteht so eine Art Schneeballeffekt. Steigt der Preis, folgt zusätzlicher Kaufdruck. Sinkt der Preis, steigt der Verkaufsdruck. Dieses Mechanismus hilft zu erklären, warum die jüngste Bewegung in Richtung 83.000 Dollar so schnell verlief.
Diese Signale stehen nicht für sich allein. Der Bitcoin Kurs bewegt sich weiterhin stark im Einklang mit amerikanischen Tech-Aktien. Sollten diese Märkte plötzlich unter Druck geraten, könnte dies das Momentum von Bitcoin schnell bremsen oder den Aufwärtstrend sogar vorübergehend zum Stillstand bringen.
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