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Der weltweit bekannte Rapper Drake hat unerwartet drei neue Alben veröffentlicht. Das sorgt nicht nur in der Musikindustrie für Aufsehen, sondern auch in der Kryptowelt. In mehreren Songs bezieht sich der kanadische Künstler nämlich auf Kryptowährungen. Unter anderem äußert er sich zum ehemaligen FTX-Chef Sam Bankman-Fried und bezeichnet sich selbst sogar als wichtigen Akteur im Bereich Bitcoin (BTC).
Nach einer relativ ruhigen Phase seit seinem viel diskutierten Rap-Konflikt mit Kendrick Lamar ist Drake mit drei neuen Alben zurück, die insgesamt 43 Songs umfassen. Im Song Dust, der vom Album Iceman stammt, macht der Rapper auffällige Anspielungen auf den verurteilten FTX-Gründer.
In dem Song rappt Drake: „An FTX penthouse high-riser, yeah. Samuel Bankman, free all my guys up, yeah.”
Die Anspielung scheint ein Aufruf zur Begnadigung für Sam Bankman-Fried zu sein, der derzeit eine 25-jährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis in Kalifornien absitzt. Der ehemalige Topmanager wurde wegen Betrugs während seiner Leitung der insolventen Kryptobörse FTX verurteilt.
Später im selben Song macht Drake eine weitere bemerkenswerte Aussage. Er bezeichnet sich selbst als „einen großen BTC-Player“ und spielt damit auf Bitcoin an.
Seit Donald Trump wieder ins Weiße Haus eingezogen ist, versuchen Bankman-Fried und seine Familie auf verschiedenen Wegen, Aufmerksamkeit für eine mögliche Begnadigung durch den Präsidenten zu erregen. In diesem Zusammenhang erschienen in den vergangenen Monaten mehrere Berichte aus dem Gefängnis, in denen sich der ehemalige Kryptomagnat positiv über Trump und die jüngsten Entwicklungen im US-Krypto-Sektor äußerte.
Innerhalb der Branche bleibt eine mögliche Begnadigung jedoch ein heikles Thema. Verschiedene Akteure aus der Kryptobranche und Verbündete im US-Kongress versuchen vielmehr, sich vom Ruf von Bankman-Fried zu distanzieren.
Drake scheint sich davon wenig beeindrucken zu lassen. Der Künstler hat selbst eine Vergangenheit mit Krypto-bezogenen Kontroversen. Er wird in mehreren Gerichtsverfahren genannt, da er seit Langem für Stake wirbt, ein Online-Krypto-Casino, das außerhalb der Vereinigten Staaten operiert.
Auch die musikalische Rezeption der neuen Alben verlief nicht ohne Kritik. Britische Medien beschrieben die umfangreiche Veröffentlichung inzwischen als ein „langweiliges und aufgeblähtes Fiasko“.
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