Das in New York ansässige Donut Labs hat erfolgreich eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde von 6,4 Millionen Euro abgeschlossen für die Entwicklung eines innovativen, auf künstlicher Intelligenz (AI) basierenden Kryptobrowsers.
Dieser sogenannte „agentische“ Browser soll die Interaktion mit Blockchain-Anwendungen radikal vereinfachen und die Art und Weise, wie Benutzer digitale Assets verwalten, grundlegend verändern.
Investoren mit großen Namen hinter dem Projekt
Die Finanzierungsrunde wurde von prominenten Investmentgesellschaften wie Sequoia, Bitkraft und HackVC angeführt. Auch einflussreiche Kryptospieler wie Solana, Matrix Partners, Sky9 Ventures, Makers Fund und SonicSVM beteiligten sich.
Intelligente AI-Funktionalität für Blockchain-Interaktion
Mit dem aufgebrachten Betrag kann Donut Labs die Entwicklung seines AI-getriebenen Kryptobrowsers beschleunigen. Der Browser verfügt über eine integrierte Krypto-Wallet, Unterstützung für dezentrale Exchanges, Zugang zu dezentralisierten Netzwerken und direkte On-Chain-Ausführung.
Was Donut von traditionellen Browsern unterscheidet, ist der Einsatz von fortschrittlicher AI, die nicht nur Webinhalte versteht, sondern auch die Intentionen des Benutzers interpretiert. Dadurch können Blockchain-Aktionen autonom ausgeführt werden, was für eine sicherere und effizientere Benutzererfahrung sorgt.
Sicherheit und Geschwindigkeit von Transaktionen verbessern
Laut Gründer und CEO Chris Zhu ist es Zeit für eine grundlegende Überarbeitung des Browsers: „Der traditionelle Browser hat sich seit über 30 Jahren nicht verändert. Wir restrukturieren die Front-End des Internets, um es hyperfinanziell für AI-Agenten zu machen.“
Der Donut-Browser bietet Benutzern Zugang zu einer breiten Palette von dezentralisierten Tools über eine benutzerfreundliche Schnittstelle. AI-Agenten sorgen für Risikoprüfung, fortschrittliche Signaturmechanismen und Optimierung von Transaktionskosten und -geschwindigkeit.
Auf dem Weg zur massenhaften Adoption von agentischen Browsern
Zhu erklärt, dass die AI von Donut in der Lage ist, komplexe Blockchain-Daten in verständliches Englisch zu übersetzen und Sicherheitsstufen zu Transaktionen hinzuzufügen. Anfangs richtet sich das Produkt an Kryptohändler, Blockchain-Entwickler und DeFi-Benutzer. Dennoch erwartet er, dass agentische Browser innerhalb von zehn Jahren allgemein verbreitet sein werden.
In der Zukunft sieht Zhu vor, dass Ethereum Layer-2-Netzwerke die Technologie einsetzen werden, um Abwicklungskosten zu senken. Auch traditionelle Browser könnten agentische Funktionen integrieren, insofern AI-Anwendungen günstiger und zugänglicher werden.
Vom Krypto-Tool zur digitalen Plattform
Auf lange Sicht möchte Donut seinen Browser zu einer multifunktionalen Krypto-nativen Plattform ausbauen, in der Anwendungen wie Zahlungen, Gaming, Content-Erstellung und soziale Interaktion zusammenkommen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Integration von dezentralisierten Identitäten und vertraulichem Computing. Damit soll der Browser letztendlich als persönlicher „Krypto-CFO“ für Einzelhandelsbenutzer fungieren.
Zhu schließt: „Agentische Browser stehen kurz davor, der Standardzugangspunkt zum Internet zu werden, so wie Smartphones einst die Feature-Phones ersetzten.“
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