Donald Trump und Elon Musk denken ernsthaft darüber nach, 20 % der Einsparungen, die durch DOGE erzielt werden, an die Bevölkerung auszuschütten. Während einer Veranstaltung in Miami kündigte Trump diese Idee an. Weitere 20 % könnten seiner Meinung nach zur Reduzierung der Staatsverschuldung verwendet werden.
Was bedeutet das für die Wirtschaft?
Es scheint offensichtlich, dass Trump mit diesem Vorschlag bei der amerikanischen Bevölkerung punkten will.
Zunächst bleibt abzuwarten, wie viel DOGE tatsächlich einsparen kann. Dazu gibt es derzeit viele widersprüchliche Aussagen.
Zweitens könnte es angesichts der aktuellen Inflationsraten problematisch sein, der Bevölkerung zusätzliches Kapital zur Verfügung zu stellen. Andererseits könnte dies der US-Wirtschaft einen interessanten Impuls verleihen.
Die entscheidende Frage ist jedoch, ob die amerikanische Wirtschaft überhaupt eine solche Ankurbelung benötigt. Derzeit wächst die Wirtschaft solide, während insbesondere die Inflation für die Entscheidungsträger ein Problem darstellt.
Auf der Website von DOGE wird jedenfalls behauptet, dass Einsparungen in Höhe von 55 Milliarden Dollar erzielt wurden.
Kontroverse um DOGE
Wie bereits erwähnt, bleibt fraglich, wie viel durch Elon Musks DOGE tatsächlich eingespart werden kann. So berichtete die New York Times am 18. Februar, dass DOGE auf seiner Website die Stornierung eines Vertrags im Wert von 8 Milliarden Dollar angegeben hatte, während dieser Vertrag in Wirklichkeit nur 8 Millionen Dollar wert gewesen sei.
Falls dies zutrifft, hätte DOGE die Einsparungen um den Faktor 1.000 übertrieben.
DOGE reagierte daraufhin und erklärte, dass in den eigenen Berechnungen stets die korrekten 8 Millionen Dollar verwendet worden seien.
Am 19. Februar schrieb Elon Musk auf seiner Plattform X, dass er Donald Trump eine „Steuersenkung“ auf Basis der DOGE-Einsparungen vorgeschlagen habe.
Eines ist klar: Über DOGE ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Nur die Zukunft wird zeigen, ob dieses Vorhaben in den USA tatsächlich erfolgreich sein kann – und ob es möglicherweise sogar nach Europa überschwappen wird.
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