Jurriën Timmer, Leiter der Makroabteilung von Fidelity Investments, warnt vor zwei Faktoren, die den Bitcoin-Kurs bremsen könnten. „Was können wir von Bitcoin erwarten? Wenn der Realzins bei 2 Prozent bleibt und die Adoptionskurve weiterhin analog zum Internet wächst, scheint das Aufwärtspotenzial derzeit begrenzt“, so Timmer.

Geringes Potenzial für Bitcoin
Aus Timmers Grafik geht hervor, dass der Analyst von Fidelity einen Bitcoin-Kurs von nur 45.616 Dollar für Ende nächsten Jahres prognostiziert. Wenn die Zinsen jedoch fallen, könnte sich dies schnell ändern. Dann könnte Bitcoin bis Ende 2024 einen Kurs von 96.210 Dollar erreichen.
Basierend auf beiden Faktoren wäre Bitcoin derzeit möglicherweise überbewertet. Dies könnte den Bitcoin-Kurs laut Timmer auf 20.933 Dollar drücken.

„Bitcoin befindet sich schon seit einiger Zeit in einem ‚Haltemuster‘ um den Kurs von 30.000 Dollar und handelt immer wieder vorausschauend, zumindest basierend auf den Realzinsen“, sagt Jurrien Timmer. Mit „vorausschauend handeln“ meint Timmer, dass Bitcoin seiner Meinung nach derzeit überbewertet ist.
Allzeithoch im Dezember 2024?
Laut einem anderen Modell könnte es laut Timmer möglich sein, dass Bitcoin bis Dezember 2024 wieder sein altes Allzeithoch von 68.992 Dollar erreicht. „Wenn die Adoptionskurve von Bitcoin weiterhin entlang einer typischen Power-Curve wächst, könnte es mehr als ein Jahr dauern, bis sie zum alten Allzeithoch zurückkehrt“, so Timmer.

Zum Zeitpunkt des Schreibens hat Bitcoin Schwierigkeiten und wird zu einem Kurs von 25.847 Dollar gehandelt. Damit scheint das Marktvertrauen in die digitale Währung langsam zu schwinden.
Die Nachrichten über den Einstieg von BlackRock scheinen derzeit völlig in Vergessenheit geraten zu sein. Die Bären dominieren und scheinen nicht bereit zu sein, diese Position einfach aufzugeben.
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