Bitcoin startete stark ins Jahr 2025 und erreichte am 20. Januar, dem Tag von Donald Trumps Amtseinführung als Präsident der Vereinigten Staaten, ein neues Allzeithoch von 109.000 Dollar. Doch danach begann der Abwärtstrend, und der Bitcoin-Kurs fiel auf ein vorläufiges Tief von 78.000 Dollar. Nun sehen die Analysten von Real Vision jedoch eine entscheidende Entwicklung, die Bitcoin im Jahr 2025 zu neuen Kursrekorden verhelfen könnte.
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Wie kann Bitcoin neue Rekorde erreichen?
Es geht um einen Anstieg der M2-Geldmenge – vereinfacht gesagt, die Menge an US-Dollars, die durch das globale Finanzsystem fließt. Untersuchungen von Real Vision zeigen, dass die Geldmenge steigt und dass der Bitcoin-Kurs mit einer Verzögerung von etwa 10 Wochen darauf reagiert.

Nach einem starken Rückgang der Geldmenge Ende 2024 folgte Bitcoin mit Kursverlusten. Nun steigt die M2-Geldmenge wieder (schwarze Linie), und laut Real Vision sei es daher nur eine Frage der Zeit, bis Bitcoin dieser Entwicklung folgt.
Auch Colin Talks Crypto erkennt auf Basis einer wachsenden M2-Geldmenge ein positives Szenario für Bitcoin und den US-Aktienmarkt (S&P 500). Dabei gibt er jedoch zu bedenken: „Das ist keine Garantie. Es ist eine Beobachtung. Lassen wir uns überraschen und sehen, was passiert.“
Die Beziehung zwischen der globalen Geldmenge und dem Bitcoin-Kurs
Real Vision ist nicht allein mit der Beobachtung, dass Bitcoin eine starke Korrelation zur Geldmenge aufweist. Auch die Makroanalystin Lyn Alden hat in früheren Untersuchungen auf die prognostische Kraft der M2-Geldmenge für den Bitcoin-Kurs hingewiesen.
„Bitcoin bewegt sich in 83 % der Fälle in Richtung der globalen Liquidität über einen Zeitraum von zwölf Monaten – ein höherer Wert als bei jeder anderen großen Anlageklasse, was Bitcoin zu einem starken Barometer für die Liquiditätsbedingungen macht“, schrieb Alden im September.

In diesem Sinne könnten wir möglicherweise eine stärkere Phase für den Bitcoin-Kurs erleben. Allerdings spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Der von Donald Trump geführte Handelskrieg sorgt weiterhin für Unsicherheit, und auch über seine Bitcoin-Reserve gibt es bislang nur wenige konkrete Informationen.
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