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In letzter Zeit sorgte das von Strategy eingeführte STRC für Aufsehen. Eine Aktie, die jährlich 11,5 Prozent Dividende ausschüttet und mit der das Unternehmen über 1 Milliarde Dollar in Bitcoin investierte. Nun zeigt sich, dass Privatpersonen die bei weitem größte Käufergruppe der sogenannten STRC-Aktien von Strategy sind.
Laut dem Unternehmen befinden sich mittlerweile etwa 80 Prozent dieser ‚Stretch‘-Aktien in der Hand von Kleinanlegern. Das ist bemerkenswert, da das Produkt eigentlich als weniger volatile Möglichkeit konzipiert wurde, um in Bitcoin zu investieren.
STRC, auch als „Stretch“ bekannt, ist eine spezielle Art von Vorzugsaktie der Firma Strategy. Die Idee dahinter ist simpel: Anleger erhalten eine relativ hohe Dividende, erleben jedoch weniger direkte Kursschwankungen als bei gewöhnlichen Aktien oder bei Bitcoin selbst.
Wie Michael Saylor erklärt, richtet sich das Produkt an Personen, die langfristig an Bitcoin glauben, aber mit den starken kurzfristigen Schwankungen nicht gut umgehen können.
Die Konstruktion funktioniert in etwa so:
Die Beliebtheit von STRC zeigt, dass Kleinanleger weiterhin eine Möglichkeit suchen, in Bitcoin zu investieren, jedoch in einer Form, die sicherer oder stabiler erscheint.
Das ist verständlich, da Bitcoin noch immer weit unter seinem Rekordniveau liegt. In einem solchen Markt suchen viele Anleger nach einem Mittelweg: Teilhabe an der langfristigen Entwicklung, jedoch ohne die volle Volatilität der zugrunde liegenden Coin.
Für Strategy ist STRC zudem eine clevere Finanzierungsquelle. Das Unternehmen hat in diesem Jahr bereits mehr als 1 Milliarde Dollar damit eingesammelt, um zusätzliche Bitcoin zu kaufen.
Was STRC besonders macht, ist, dass es sich um ein fortlaufendes Produkt ohne feste Laufzeit handelt. Es ähnelt somit weniger einer klassischen Anleihe und eher einer Art hochverzinslicher Spar- oder Einkommenslösung, wobei es natürlich ein Risikoprodukt bleibt.
Die Dividende wird monatlich angepasst, um den Kurs bei etwa 100 Dollar zu halten. Dadurch versucht Strategy, das Produkt für Anleger attraktiv zu machen, die vor allem auf der Suche nach einem stabilen Einkommen sind.
Die Ambitionen sind groß. Laut aktuellen Plänen möchte Strategy insgesamt bis zu 21 Milliarden Dollar über neue STRC-Programme einsammeln, zusätzlich zu weiteren 21 Milliarden Dollar durch reguläre Aktienverkäufe.
Das unterstreicht, wie wichtig dieser Weg für die Bitcoin-Strategie des Unternehmens geworden ist.
Die Essenz ist damit klar: Während viele Anleger den Bitcoin-Kurs noch immer als zu volatil empfinden, scheint STRC für Kleinanleger eine neue Einstiegsmöglichkeit zu bieten.
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