Der Kryptomarkt hat über Nacht einen starken Rückgang erlebt, und Ethereum (ETH) bildet dabei keine Ausnahme. Der Wert der weltweit größten Altcoin ist um fast 10 % gesunken und nähert sich seinem tiefsten Stand seit über zwei Monaten.
Dennoch gibt es Hoffnung, denn historisch gesehen stehen die besten Monate des Jahres für Ethereum bevor.
ETH stürzt ab, bleibt aber über $3.000
Der Kryptomarkt wurde von den US-Börsen mit nach unten gezogen, wo man mit Unglauben und Sorge auf den Start der chinesischen KI-App DeepSeek blickt. Diese hat sich innerhalb von zwei Wochen zur beliebtesten kostenlosen App im amerikanischen App Store entwickelt, obwohl sie nur $6 Millionen für ihr Training benötigte.
Das führte zu einem fast 10%igen Rückgang von Ethereum. Gestern Abend lag der Ethereum-Kurs noch bei $3.340, heute Morgen erreichte er mit nur $20 über der $3.000-Marke seinen Tiefststand.
Mittlerweile hat sich Ethereum leicht erholt und liegt bei $3.070, was jedoch immer noch mehr als 7 % niedriger ist als vor 24 Stunden.
Vor zwei Wochen fiel Ethereum übrigens noch etwas weiter und fand damals einen Boden bei $2.920.
Gute Aussichten für den Rest des ersten Quartals
Damit erlebt Ethereum, wie fast jede andere Kryptowährung auch, einen turbulenten Start ins Jahr 2025. Das neue Jahr begann stark mit einer Rallye von etwa $3.350 auf $3.750, doch in den letzten Wochen hat sich ein starker Gegenwind entwickelt.
Mit dem aktuellen Rückgang scheint Ethereum auf einen roten Januar zuzusteuern. Der Kurs liegt derzeit fast 8 % niedriger als am 1. Januar, und es bleiben weniger als fünf Tage im Monat.
Februar und März waren jedoch in der Vergangenheit sehr gute Monate für Ethereum, wie Daten von CoinGlass zeigen.

Von den acht Februaren ist Ethereum nur ein einziges Mal im Minus abgeschlossen: Das war 2018, nachdem der Kurs im Januar um mehr als 50 % gestiegen war. Von den neun Märzen ist Ethereum zudem nur zweimal gefallen.
Das sind zwar positive Daten, aber gleichzeitig sagen sie nicht viel darüber aus, was die Zukunft bringen wird. Schließlich war der Januar in der Vergangenheit auch oft ein sehr guter Monat.
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