Die größte Bank Brasiliens nach Vermögenswerten, Itau Unibanco, hat angekündigt, dass sie im Rahmen ihres Investitionsplattforms einen Handelsdienst für Kryptowährungen gestartet hat, wie ein Bericht von Reuters am 4. Dezember zeigt.
Einstieg in den Kryptohandel
Guto Antunes, der Leiter der digitalen Vermögenswerte bei Itau, erklärte, dass die Bank ihren Einstieg in den Kryptohandel mit Bitcoin und Ethereum macht. Er fügte hinzu, dass die Bank in Zukunft beabsichtigt, weitere Kryptowährungen zu dem Handelsangebot hinzuzufügen.
Itau Bank wird als Verwahrstelle für den Handelsdienst mit Kryptowährungen fungieren und die digitalen Vermögenswerte ihrer Kunden sicher aufbewahren. Bemerkenswert ist, dass Kunden zunächst keine Kryptowährungen mit externen Krypto-Wallets einzahlen oder abheben können. Antunes betonte die Bedeutung davon und sagte: „Das Allerwichtigste ist, dass, wenn Sie Ihr Geld auf dem Bankkonto aufbewahren, Sie die Garantie des Itau-Guthabens als Sicherheit für die investierten Beträge haben.“
Erhöhung der Belegschaft in der Bank
Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die größten Kreditgeber Brasiliens, darunter Itau Unibanco, BTG Pactual und Santander Brasil, angeblich ihre Belegschaft erweitern und Ressourcen hinzufügen, um sich auf die landesweite Einführung des digitalen brasilianischen Real, bekannt als Drex, vorzubereiten. Itau führte laut Antunes zuvor die Verwahrung digitaler Vermögenswerte ein, wobei enthüllt wurde, dass beeindruckende 85% der Kunden Interesse daran hatten, ihre Kryptowährungen bei der Bank zu halten.
Diese Nachricht folgt auch kurz auf die Ankündigung von zwei lokalen Akteuren, die den Kryptomarkt verlassen. Laut Reuters hat das Makler- und Investmentunternehmen XP Investimentos kürzlich angekündigt, seine Kryptodienste einzustellen, ohne die Gründe dafür zu klären. Der Finanzdienstleister PicPay, im Besitz des Konglomerats J&F, das auch den Fleischverpacker JBS kontrolliert, nannte angeblich Unsicherheiten in der Regulierung als Grund für das Ende seiner Krypto-Aktivitäten. Es ist derzeit leider noch nicht bekannt, ob Banken in der EU dies ebenfalls ermöglichen werden.
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