Die Krypto-Börse Bitget hat beschlossen, die Registrierung neuer Kunden aus den Niederlanden einzustellen. Die Maßnahme wird bald in Kraft treten, nämlich ab dem 1. Dezember 2023 um 10 Uhr. Bitget ist eine Kryptowährungs-Handelsplattform, die Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte anbietet. Die Plattform ist so konzipiert, dass sie sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Händler zugänglich ist und verschiedene Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten über Spotmärkte (direkter Kauf und Verkauf von Kryptowährungen) und Futuresmärkte (Verträge, die auf zukünftige Preise spekulieren) bietet.
Die Maßnahmen bedeuten, dass Benutzer mit einem niederländischen Ausweis oder einer Adresse in den Niederlanden vom Plattform nicht akzeptiert werden. Benutzer, die sich mit einer niederländischen IP-Adresse verbinden, können sich auch nicht mehr für die Dienste der Plattform registrieren oder anmelden. Der abrupte Stopp bedeutet auch, dass Exchange-Promotionen in den Niederlanden sofort eingestellt werden, darunter auch Werbecodes und Partnerlinks.
Warum beendet Bitget seine Dienste in den Niederlanden?
Bitget hat beschlossen, seine Dienste in den Niederlanden einzustellen, weil es keine Registrierung bei der De Nederlandsche Bank (DNB) hat. Das bedeutet, dass das Unternehmen offiziell keine Kryptodienste in den Niederlanden anbieten darf. Die Vorschriften und Anforderungen für das Anbieten von finanziellen und kryptobezogenen Dienstleistungen unterscheiden sich zwischen den Ländern. Diese Unterschiede bereiten manchmal Probleme, und im Fall von Bitget sind sie zu groß, um eine Registrierung in den Niederlanden zu ermöglichen.
Binance-Registrierung in den Niederlanden
Bitget ist nicht das erste Unternehmen, das die schlechten Nachrichten von der DNB erhalten hat. Der große Konkurrent Binance erhielt im Juni ebenfalls die Aufforderung, seine Aktivitäten in den Niederlanden einzustellen. Der Kern dieser Entwicklung hatte eine ähnliche Ursache. Trotz eines intensiven Registrierungsprozesses als virtueller Vermögensdienstleister bei den niederländischen Aufsichtsbehörden gelang es dem Unternehmen nicht, die erforderliche VASP-Registrierung zu erhalten, was ein entscheidender Aspekt für das legale Anbieten von Kryptodiensten in den Niederlanden ist.
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