Die Anzahl der US-Dollar, die sich weltweit befindet, ist seit 2020 um 375 Prozent gestiegen. Trotz dieses enormen Anstiegs der Dollar-Menge bleibt der US-Dollar die dominierende Weltreservewährung für globale Transaktionen. Kürzlich erreichte diese Dominanz sogar 46 Prozent für den US-Dollar ($).
Der wirtschaftliche Schaden ist angerichtet
Im Jahr 2020 sahen wir uns natürlich mit der COVID-19-Pandemie konfrontiert, die in den Vereinigten Staaten neben gesundheitlichen Problemen auch monetäre Probleme verursachte. So wurden 80 Prozent aller US-Dollar seit dem Jahr 2020 in Umlauf gebracht.
Nur 20 Prozent aller US-Dollar, die heute existieren, existierten bereits vor dem Jahr 2020. Inzwischen geht die Geldmenge in den Vereinigten Staaten zurück, aber der wirtschaftliche Schaden scheint bereits angerichtet zu sein.
Anfang 2020 betrug die M2-Geldmenge in den Vereinigten Staaten 4 Billionen Dollar. Jetzt sind es 19 Billionen Dollar. Dieser Anstieg ist natürlich das Ergebnis aller Hilfspakete, die während der COVID-19-Krise an die Menschen verschickt wurden.

„Wir zahlen den Preis für die Billionen Dollar, die über Nacht gedruckt wurden. Warum ist die US-Zentralbank (Federal Reserve) überrascht über die Inflation, die auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren steht?“, so ‚The Kobeissi Letter‚.
Der US-Dollar bleibt beliebt
Trotz der riesigen Menge an US-Dollar, die seit 2020 im Umlauf ist, bleibt die Weltreservewährung äußerst beliebt. Es gibt gelegentlich Theorien über die Ersetzung des US-Dollars durch eine Währung der BRICS-Allianz, aber wir können das noch nicht wirklich ernsthaft in Betracht ziehen.

Der Dollar bleibt mit seinem jüngsten Höchststand von 46 Prozent aller weltweiten Transaktionen nach wie vor die dominierende Währung auf der Erde. Immer mehr Länder versuchen, in ihren eigenen Währungen zu handeln, um die Macht des US-Dollars zu verringern.
In der vergangenen Woche rief der Präsident Brasiliens die BRICS-Länder auf, eine eigene Währung für den Handel und Investitionen zu schaffen. Eine BRICS-Währung würde die Zahlungsoptionen erweitern und Schwachstellen beseitigen, so der brasilianische Präsident.
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