Nobuaki Kobayashi, der Verwalter der Kryptowährungsbörse Mount Gox, hat offiziell das Enddatum für die Rückzahlung der Gläubiger der Kryptobörse verschoben, und zwar vom 31. Oktober 2023 auf den 31. Oktober 2024.
Fristen wurden verlängert
Am 21. September kündigte Kobayashi in einer schriftlichen Erklärung an, dass er mit der Zustimmung des Gerichts in Tokio die Fristen für die anfängliche Rückzahlung, die vorzeitige Rückzahlung des Festbetrags und die Zwischenrückzahlung verlängert hat.
Darüber hinaus erklärte Kobayashi, dass Gläubiger, die im Rahmen des Rehabilitationsprozesses die erforderlichen Informationen bereitgestellt haben, möglicherweise bereits Ende dieses Jahres aufeinanderfolgende Rückzahlungen erhalten werden. Kobayashi fügte hinzu:
Es ist wichtig zu beachten, dass der Zeitplan je nach den Umständen angepasst werden kann und der genaue Zeitpunkt der Rückzahlungen an einzelne Gläubiger noch nicht endgültig festgelegt ist.
Von Pionier zum Konkurs
Derzeit umfasst das Vermögen der Mount Gox-Insolvenzmasse etwa 142.000 Bitcoin (BTC), 143.000 Bitcoin Cash (BCH) und 69 Milliarden japanische Yen.
Mount Gox war einst ein Pionier unter den Kryptowährungsbörsen und verantwortlich für mehr als 70 % aller Transaktionen im Blockchain-Ökosystem.
Nach einem großen Hack im Jahr 2011 brach die Börse 2014 wegen vermeintlicher Insolvenz zusammen, was etwa 24.000 Gläubiger betraf und zum Verlust von 850.000 BTC führte.
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