BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt und Emittent des erfolgreichsten Bitcoin-ETFs, hat diesen nun einem Modellportfolio hinzugefügt, das Vermögenswerte im Wert von 150 Milliarden Dollar verwaltet. Portfolios von BlackRock, in denen alternative Anlagen Platz haben, können künftig 1–2 % ihres Kapitals über den ETF des Vermögensverwalters in Bitcoin investieren.
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Warum entscheidet sich BlackRock für eine Allokation von 1–2 %?
Der Grund, warum BlackRock zunächst eine Allokation von 1–2 % wählt, ist einfach. Bitcoin ist eine volatile Anlageklasse, wie sich in den letzten Tagen erneut gezeigt hat. Der Bitcoin-Kurs fiel stark und erreichte ein vorläufiges Tief unter 80.000 Dollar. Inzwischen wird Bitcoin bereits wieder bei 85.000 Dollar gehandelt.
Vermögensverwalter wie BlackRock sind in der Regel nicht darauf aus, in möglichst kurzer Zeit eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. BlackRock setzt auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag.
Das bedeutet, dass das Renditepotenzial niedriger ist, aber Anleger auch keine extremen Risiken eingehen. Mit einer Investition von 1–2 % in Bitcoin sind die Verluste begrenzt, während Investoren der Fonds dennoch von der möglichen Wertsteigerung der digitalen Währung profitieren.
Derzeit verwalten die Modellportfolios von BlackRock etwa 5 Billionen Dollar an Kapital, und bis 2028 wird erwartet, dass diese Summe auf 10 Billionen Dollar anwächst. In dieser Hinsicht könnte sich dies positiv auf Bitcoin auswirken.
Das ist eine großartige Nachricht für Bitcoin
Diese Entwicklung ist ein großer Schritt für Bitcoin und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Bitcoin hat es derzeit nicht leicht, und viele Anleger fragen sich, wo neues Kapital herkommen soll.
BlackRock liefert nun einen Teil der Antwort. Sie scheinen Bitcoin langsam aber sicher zu einer „normalen Anlageklasse“ in der Finanzwelt machen zu wollen – einer Anlage, in die jeder Vermögensverwalter zumindest einen kleinen Teil seines Portfolios investieren oder dies zumindest ernsthaft in Betracht ziehen sollte.
Dies kann daher als ein weiterer bedeutender Schritt in der Adoption von Bitcoin durch die traditionelle Finanzwelt gesehen werden. Besonders, weil BlackRock für viele Akteure eine Vorbildfunktion hat.
BlackRock ist nicht umsonst der größte Vermögensverwalter der Welt, und CEO Larry Fink wird oft als die mächtigste Person in der traditionellen Finanzwelt angesehen. In dieser Hinsicht gibt es endlich wieder eine wirklich positive Nachricht für Bitcoin.
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