Am Morgen des 13. Juli wurde angeblich Alex Mashinsky, der ehemalige CEO von Celsius, einem mittlerweile insolventen Kryptowährungsanbieter, verhaftet. Diese Nachricht wurde nur wenige Minuten nach der Einreichung einer Klage durch die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) gegen das Unternehmen bekannt.
Beschuldigt wegen Betrugs und Manipulation
Laut Quellen, die mit dem Fall vertraut sind, wurde Mashinsky angeblich nach einer Untersuchung des Zusammenbruchs von Celsius verhaftet. Ihm wird Betrug und Marktmanipulation vorgeworfen.
Celsius Network meldete im vergangenen Jahr am 14. Juli Insolvenz an. Kürzlich wurde Mashinsky von Ermittlern der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) für schuldig befunden, da er vor dem Zusammenbruch des Unternehmens im Jahr 2022 zahlreiche US-amerikanische Vorschriften verletzt hatte.
Die Untersuchung gegen den ehemaligen CEO begann, nachdem der Generalstaatsanwalt von New York Mashinsky am 5. Januar angeklagt hatte. Laut der Anklage hatte er Investoren getäuscht und Milliarden Dollar an Verlusten verursacht.
Probleme bei Celsius
Die Probleme für Celsius und Mashinsky begannen im Juni letzten Jahres, als der Kryptowährungsanbieter plötzlich Auszahlungen auf der Plattform einstellte. Am 16. Juni 2022 begannen Aufsichtsbehörden aus fünf verschiedenen US-Bundesstaaten eine Untersuchung gegen Celsius, und innerhalb eines Monats meldete das Unternehmen Insolvenz an.
Während Celsius mit dem allgemeinen Rückgang des Kryptowährungsmarktes zu kämpfen hatte, einschließlich des Zusammenbruchs des Terra-Luna-Ökosystems und des Kollapses des Krypto-Hedgefonds Three Arrow Capital, ergab die Untersuchung der CFTC, dass Celsius und Mashinsky verschiedene Bankgesetze verletzt und ihre Kunden getäuscht hatten.
Während des Krypto-Booms im Jahr 2021 gewann die Celsius-Plattform für das Ausleihen von Kryptowährungen zunehmend an Bedeutung, auch aufgrund der Pandemie. Die Plattform bot attraktive Zinssätze für Kryptowährungseinlagen, von denen einige sogar zweistellig waren. Mashinsky bewarb diese Produkte oft als sicherere Alternativen zu herkömmlichen Banken. Jedoch hatten der Zusammenbruch von Terras algorithmischem Stablecoin UST und der Einbruch des Kryptowährungsmarktes verheerende Auswirkungen auf das Unternehmen.
CLARITY Act in den USA vor deutlicher Verzögerung
Der CLARITY Act könnte sich verzögern, weil das Repräsentantenhaus zwei Abstimmungswochen streicht. Die Beratungen könnten damit bis nach den Midterms verschoben werden.
Britische Ermittler frieren Millionen bei Sorare ein
Britische Behörden ermitteln gegen Sorare, nachdem Millionen Pfund eingefroren wurden. Zugleich geraten Sponsorenverträge zwischen Blockchain-Unternehmen und Fußballklubs zunehmend in den Fokus.
Japan lockert Stablecoin-Regeln ab 2027
Japan will die Steuervorschriften für bestimmte Stablecoins lockern und administrative Auflagen abbauen. Zugleich treibt das Land ab 2027 eine umfassendere Reform seiner Kryptoregulierung voran.
Meist gelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
