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Eines der reichsten Ehepaare der USA greift tief in die Tasche – nicht aus Eigennutz, sondern aus philanthropischen Motiven. Michael und Susan Dell kündigen eine ungewöhnliche Initiative an, die sich an Millionen Kinder richtet und direkt auf eine jüngste Maßnahme von Präsident Trump reagiert.
Michael und Susan Dell spenden ganze 6,25 Milliarden Dollar, um 25 Millionen amerikanischen Kindern finanziell auf die Sprünge zu helfen, wie sie in einem Interview mit CNBC erklärten. Ihr Beitrag fließt in sogenannte „Trump-Konten“: eine neue Art steuerfreier Anlagekonten, die in diesem Jahr mit Trumps Steuergesetz, dem One Big Beautiful Bill Act, eingeführt wurden und das im Juli unterzeichnet wurde.
Ziel ist es, jungen Amerikanern die Teilhabe am Wachstum des Aktienmarkts zu ermöglichen und Eltern zu motivieren, selbst Geld für die Zukunft ihrer Kinder zurückzulegen. Mit dieser Spende wollen die Dells ihre Mission voranbringen: mehr Chancengleichheit zu schaffen.
Die Trump-Konten ähneln einem individuellen Rentenkonto (IRA), sind jedoch eigens für Kinder konzipiert. Sie dürfen ausschließlich für Investitionen in kostengünstige Indexfonds genutzt werden, und das Kapital bleibt bis zum 18. Lebensjahr gesperrt. Anschließend wird das Guthaben automatisch in ein Rentenkonto umgewandelt.
Ab 2026 können Eltern für jedes Kind unter 18 Jahren ein solches Konto eröffnen. Die Bundesregierung steuert zwischen 2025 und 2028 einmalig 1.000 Dollar für Neugeborene über diese Konten bei.
Die 250 Dollar, die die Dell Foundation pro Kind zusätzlich einzahlt, sind speziell für Kinder gedacht, die zwischen 2016 und 2024 geboren wurden – also bevor die bundesweite Regelung greift. Zielgruppe sind Familien in US-Gemeinden mit einem Medianeinkommen von höchstens 150.000 Dollar im Jahr.
Die Dells konzentrieren sich damit auf Kinder, die sonst leer ausgehen würden. Anspruchsberechtigte Familien müssen nichts beantragen: Sobald ein Konto eröffnet ist, wird der Betrag automatisch gutgeschrieben.
Nicht nur als Ehepaar, sondern auch als Arbeitgeber zeigen die Dells Engagement. Michael Dells eigenes Unternehmen, Dell Technologies, hat angekündigt, den 1.000-Dollar-Betrag, den der Staat für Neugeborene bereitstellt, für seine Beschäftigten zu verdoppeln. Damit kann das Startkapital für Kinder von Dell-Mitarbeitern auf bis zu 2.000 Dollar anwachsen. Im CNBC-Interview machte Dell zudem deutlich, dass er hofft, andere Milliardäre und Philanthropen könnten diesem Beispiel folgen.
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