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Der deutsche Leitindex beendete die Handelswoche zum 13.02.2026 mit einem moderaten Plus von 0,8 Prozent. Trotz eines kurzzeitigen Ausbruchs über die Marke von 25.000 Punkten kehrte am Freitag eine abwartende Haltung an den Parkettboden zurück.
Der DAX hat eine volatile Woche hinter sich, die primär durch die Suche nach einer klaren Richtung geprägt war. Während starke US-Arbeitsmarktdaten und optimistische Signale aus dem Chemiesektor den Index am Donnerstag auf ein neues Rekordhoch bei 25.239 Punkten brachten, sorgten anschließende Gewinnmitnahmen für eine Konsolidierung. Laut finanzen.net schloss der Index am Freitag bei 24.915 Punkten (+0,25 %). Damit bleibt die psychologisch wichtige Hürde von 25.000 Zählern vorerst eine Widerstandszone.

Die Performance innerhalb des Index war in dieser Woche stark zweigeteilt. Vor allem Titel aus dem Verteidigungs- und Luftfahrtsektor profitierten von der Nachrichtenlage im Umfeld der Münchner Sicherheitskonferenz.
Die am Freitag veröffentlichten US-Verbraucherpreise sorgten für eine kurze Erleichterung, da sie keine negative Überraschung lieferten. Dennoch bleibt das Umfeld für die Federal Reserve (Fed) und die EZB komplex. Das Handelsblatt berichtet, dass Analysten zwar mit einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung für 2026 rechnen, ein echter „Zins-Pivot“ jedoch langsamer erfolgen könnte als von den Märkten erhofft. Dies hält das Aufwärtspotenzial für zyklische Aktien derzeit begrenzt.
Für die kommende Woche liegt das Augenmerk der Händler auf weiteren Quartalszahlen der DAX-Konzerne sowie den Nachwirkungen der geopolitischen Diskussionen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Solange der Index die Unterstützung bei 24.700 Punkten hält, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Ein nachhaltiger Sprung über 25.200 Punkte wäre jedoch nötig, um neues Aufwärtspotenzial freizusetzen.
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