David Sacks, Hauptberater von Donald Trump im Bereich Bitcoin und Krypto, behauptet, dass ein Katalysator die Nachfrage nach US-Staatsanleihen drastisch erhöhen könnte. In einem Gespräch mit Bloomberg erklärt Sacks, dass das neue Stablecoin-Gesetz in den Vereinigten Staaten sehr wichtig für den US-Dollar sein könnte.
Stablecoins können den US-Dollar retten
Das Gesetz, das darauf abzielt, einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins zu bieten, könnte den Markt für digitale Dollar erheblich wachsen lassen.
„Es wird erwartet, dass der Stablecoin-Markt von etwa 250 Milliarden Dollar auf mehrere Billionen ansteigt. Das würde zu einer stärkeren internationalen Nachfrage nach US-Dollars führen,“ so Sacks. „Man könnte sogar sehen, dass andere Wirtschaften von unten herauf ‘dollarisieren’, indem Bürger lieber US-digitale Dollars verwenden als ihre eigene Währung. Das könnte möglicherweise Billionen an neuer Nachfrage nach US-Staatsanleihen schaffen.“
Neben geopolitischen Effekten sieht Sacks auch große Innovationen im Zahlungsverkehr. Laut ihm wird das Gesetz traditionellen Finanzinstitutionen das Vertrauen geben, in den Stablecoin-Markt einzusteigen.
„Es kommen neue Stablecoin-Produkte auf den Markt, und Stablecoins werden zunehmend als Zahlungsmittel eingesetzt. Eines der spannendsten Elemente dieses Gesetzesentwurfs ist, dass Blockchain als ein neues Typ von dollar-basiertem Zahlungssystem verwendet wird. Schneller, effizienter und reibungsloser. Ein Zahlungssystem der Zukunft.“
Auch gut für Bitcoin
Diese Entwicklung ist indirekt auch gut für Bitcoin, da Stablecoins wahrscheinlich nicht erfolgreich sein werden ohne einen stetig höheren Bitcoin Kurs. In dieser Hinsicht ist es für die US-Regierung auch wichtig, dass Bitcoin weiterhin gut performt.
Gleichzeitig wird dies wahrscheinlich zur weiteren Adoption von Tether (USDT) beitragen, und sie investieren direkt 15% ihres Gewinns in Bitcoin. So führt der weitere Erfolg von Stablecoins also auch direkt zu Investitionen in Bitcoin.
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