Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Der Hersteller von Krypto-Wallets Ledger hat bestätigt, dass durch eine Sicherheitslücke bei Global-e, dem externen Partner für die Zahlungsabwicklung im offiziellen Ledger-Webshop, Kundendaten geleakt wurden. Betroffen sind Namen, E-Mail-Adressen und Kontaktinformationen. Laut Ledger sind die eigenen Wallets und Software nicht betroffen.
Das Leck wurde bekannt, nachdem Global-e Anfang dieser Woche eine E-Mail über „ungewöhnliche Aktivitäten“ im Netzwerk an Kunden verschickt hatte. Der Blockchain-Forscher ZachXBT machte den Inhalt dieser Warnung öffentlich, woraufhin sich die Nachricht schnell in der Kryptogemeinschaft verbreitete.
Global-e erklärte, sofort Maßnahmen ergriffen und externe forensische Experten eingeschaltet zu haben. Das Unternehmen möchte jedoch nicht sagen, wann genau der Vorfall stattfand oder wie viele Personen betroffen sind.
Ledger betont, dass der Vorfall nichts mit der eigenen Infrastruktur zu tun hat. „Die Hardware-Wallets, die Software und unsere Plattform sind nicht kompromittiert,“ so das Unternehmen. Da Ledger-Wallets lokal von den Nutzern verwaltet werden, hatte Global-e keinen Zugriff auf Wiederherstellungs-Phrasen, Krypto-Salden oder andere sensible Informationen. Auch Zahlungsdaten seien nicht betroffen.
Allerdings könnten Kontakt- und Bestelldaten eingesehen worden sein. Ledger möchte so Besorgnisse über die Sicherheit der Krypto-Vermögen zerstreuen.
Ledger warnt Kunden, wachsam gegenüber Phishing zu bleiben. Geleakte Kontaktdaten werden von Cyberkriminellen oft genutzt, um glaubwürdige Falschnachrichten zu versenden. Das Unternehmen betont, dass es niemals nach Wiederherstellungs-Phrasen fragen wird und ruft dazu auf, diese unter keinen Umständen zu teilen.
Als Reaktion empfiehlt Ledger den Nutzern, zusätzliche Sicherheitsoptionen wie Clear Signing und Transaction Check zu aktivieren. Diese Funktionen helfen, Transaktionen gründlich zu prüfen, bevor sie signiert werden.
Bemerkenswert ist, dass Clear Signing zuvor für Aufregung sorgte. Die Funktion wurde zunächst als kostenlos präsentiert, erwies sich aber später für bestimmte Nutzer als kostenpflichtig, was zu heftiger Kritik führte. Ledger räumte später ein, dass die Kommunikation darüber verwirrend war.
Ledger betont die enge Zusammenarbeit mit Global-e, um Kunden umfassend zu informieren. „Der Schutz von Daten hat für uns höchste Priorität,“ so das Unternehmen. Nutzern wird geraten, wachsam gegenüber verdächtigen Nachrichten zu bleiben und besonders auf E-Mails und Kommunikation rund um ihre Bestellungen zu achten.
4.000 Bitcoin sind durch einen Bug verschwunden, der gefälschte Coins entstehen ließ. Mehr als 80 Börsen und Unternehmen stehen nun ohne ihre Deckung da.
Eine gefälschte Claude-Version verbreitet Schadsoftware, die Passwörter und Daten von Nutzern aus mehr als 50 Krypto-Wallets abgreifen kann.
Internationale Ermittlungsbehörden haben Sality abgeschaltet, ein berüchtigtes Botnetz, das über Jahre Bitcoin und Ethereum stahl, indem es kopierte Wallet-Adressen unbemerkt austauschte.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.