Die britische Regierung hat ihre Pläne zur Regulierung von fiatgestützten Stablecoins aktualisiert und diese am 30. Oktober veröffentlicht. Das Ziel dieses Dokuments besteht darin, die Verwendung von fiatgestützten Stablecoins in britischen Zahlungsketten zu erleichtern und zu regulieren.
Untersuchung des Finanzministeriums
Laut diesem Dokument beabsichtigt das Finanzministerium im Jahr 2024 spezifische Gesetzgebung dem Parlament vorzulegen, um die Regulierung von fiatgestützten Stablecoins der Zuständigkeit der Financial Conduct Authority (FCA) zu unterstellen.
Das Finanzministerium untersucht insbesondere, ob lokale Unternehmen als „Zahlungsvermittler“ fungieren können, die von der FCA autorisiert werden und dafür verantwortlich sind, sicherzustellen, dass ausländische Stablecoins den örtlichen Standards entsprechen.
Nicht fiatgestützte Stablecoins, einschließlich algorithmischer Stablecoins, werden nicht in regulierte Zahlungsketten aufgenommen. Das Dokument verbietet sie jedoch nicht direkt, sondern gibt an, dass „diese Transaktionen unreguliert bleiben werden“. Darüber hinaus erwägt das Finanzministerium, sie ähnlichen Anforderungen wie nicht gestützte Krypto-Assets zu unterwerfen.
Besondere Befugnisse der FCA
Für herkömmliche Stablecoins wird die FCA die Befugnis erhalten, die Herausgeber von Stablecoins zur Aufbewahrung aller Reservemittel in einem gesetzlichen Treuhandfonds zu verpflichten. Die Bedingungen dieses Treuhandfonds werden in den Vorschriften der FCA festgelegt, einschließlich der Verpflichtungen im Falle einer Insolvenz des Unternehmens. In diesem Fall werden britische Stablecoin-Herausgeber gemäß dem Insolvenzgesetz von 1986 Verfahren durchlaufen.
Das zentrale Rahmenwerk für alle Arten von Kryptowährungen, das Gesetz über Finanzdienstleistungen und Märkte, wurde im Juni 2023 im House of Lords, der oberen Kammer des britischen Parlaments, verabschiedet. Das Dokument des Finanzministeriums verweist wiederholt auf diesen Gesetzesentwurf und bezeichnet ihn als FCMA 2023.
Gemäß dem FCMA 2023 erhalten das Finanzministerium, die Bank of England und die FCA die Befugnis, insbesondere Kryptowährungen und Stablecoins zu regulieren.
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