Shiba Inu (SHIB) ist eines der Kryptoprojekte mit einem Burning-Mechanismus. Das bedeutet, dass bei bestimmten Transaktionen ein Teil der Tokens an eine „tote Wallet“ gesendet wird. Je aktiver das Netzwerk genutzt wird, desto weniger SHIB sind im Umlauf. Dies macht die digitale Währung knapper und, theoretisch, im Laufe der Zeit wertvoller.
Ein beeindruckendes Jahr für Tokenverbrennung
Betrachtet man das vergangene Jahr, so zeigt sich, dass die Shiba Inu-Community eine beeindruckende Menge an Tokens verbrannt hat. Laut Daten, die die Analyseplattform Shibburn über X veröffentlicht hat, wurden im Jahr 2024 mehr als 44,6 Milliarden Shiba Inu Tokens verbrannt. Im Dezember 2024, während der ruhigeren Weihnachtszeit, war die Verbrennung mit nur 2,67 Milliarden SHIB, verteilt auf 143 Transaktionen, relativ bescheiden. Die insgesamt zerstörte Tokenmenge entspricht einem geschätzten Wert von 991.090 US-Dollar.
Enttäuschender Einfluss auf den Preis
Trotz der Vernichtung von fast einer Million US-Dollar an Tokens sind viele Mitglieder der Shiba Inu-Community nicht beeindruckt. Dieser Betrag ist im Vergleich zur gesamten Marktkapitalisierung der Memecoin, die zum Zeitpunkt des Schreibens mehr als 469 Millionen US-Dollar beträgt, vernachlässigbar. Die Verbrennungen des vergangenen Jahres haben nur etwa 0,2 % des Gesamtangebots aus dem Umlauf genommen, was zu einem nahezu vernachlässigbaren Einfluss auf den SHIB-Kurs führt.
Die Zukunft von Shiba Inu
Laut Shiba Inus leitendem Entwickler, Shytoshi Kusama, sind Verbrennungen allein nicht ausreichend, um die Herausforderungen des Ökosystems zu bewältigen. Er betont die Bedeutung der Mainstream-Adoption und praktischer Anwendungen. Obwohl es theoretisch möglich ist, 99 % der Tokens zu vernichten, sieht Kusama in der breiten Nutzbarkeit den Schlüssel zum Erfolg. Er ließ wissen, dass das Team hart an neuen Entwicklungen arbeitet, die im Jahr 2025 vorgestellt werden sollen.
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