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Eine Gruppe Kläger hat vor einem Gericht in Florida eine Klage gegen den bekannten Fußballspieler Cristiano Ronaldo eingereicht. Die Kläger, bestehend aus Michael Sizemore, Mikey Vongdara und Gordon Lewis, werfen Ronaldo vor, für die Werbung von Binance verantwortlich zu sein, was ihrer Ansicht nach zu finanziellen Verlusten geführt hat.

Unzureichende Maßnahmen gegen Geldwäsche

Binance, zuvor wegen unzureichender Maßnahmen gegen Geldwäsche in die Kritik geraten, wurde kürzlich angewiesen, 4,3 Milliarden Dollar an Vergleichen an die US-Behörden zu zahlen.

Laut den rechtlichen Unterlagen hat Ronaldo aktiv an der Angebot und dem Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren in Zusammenarbeit mit Binance teilgenommen. Der Fußballer arbeitete 2022 mit der Börse zusammen, um seine eigene NFT-Sammlung (Non-Fungible Token) zu bewerben.

Kauf von nicht registrierten Wertpapieren

Benutzer, die sich für die NFTs angemeldet haben, sollen Binance zuvor für andere Aktivitäten verwendet haben, darunter der Kauf von nicht registrierten Wertpapieren wie dem BNB-Token und die Teilnahme an Renditeprogrammen der Börse.

Laut der Klage war Ronaldo sich bewusst oder hätte wissen müssen, dass „Binance nicht registrierte Krypto-Wertpapiere verkauft“. Die Klage behauptet weiterhin, dass Ronaldo aufgrund seiner „Investitionserfahrung und enormen Ressourcen“ externe Berater hinzuziehen sollte.

Warnung der US-amerikanischen SEC

Die Kläger verweisen auf eine Warnung der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) an Prominente hinsichtlich der Offenlegung von erhaltenen Zahlungen für die Förderung von Kryptowährungen. Sie behaupten, dass Ronaldo diese Zahlungen nicht öffentlich gemacht hat.

Diese Klage ist die neueste Entwicklung in der anhaltenden Kontroverse um Binance, dessen CEO, Changpeng Zhao, kürzlich wegen Geldwäsche schuldig befunden wurde und dem Rücktritt als Unternehmenschef zustimmte. Dies erfolgt nach dem Schuldbekenntnis von Binance zu umfangreichen US-amerikanischen Geldwäschepraktiken und einer Vereinbarung, mehr als 4 Milliarden Dollar an Strafen zu zahlen.

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