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China und Iran sind strategische Partner. China beobachtet die Spannungen um Iran mit wachsender Besorgnis, da das Land für China vor allem als Energielieferant wichtig ist. Dennoch hält sich Peking bemerkenswert aus dem Konflikt heraus. Das wirft die Frage auf, wie weit China gehen würde, um seine eigenen Interessen zu schützen.
Obwohl China und Iran seit Jahren zusammenarbeiten, scheint Peking nicht bereit zu sein, militärisch einzugreifen. China verfolgt dabei vorrangig seine eigenen Interessen, erklärt Yun Sun, Direktorin des China-Programms beim amerikanischen Thinktank Stimson Center, in einem aktuellen Essay im Financieele Dagblad.
Für China dreht sich alles um Energie. Mehr als die Hälfte des im Land verbrauchten Öls stammt aus dem Nahen Osten. Ein Teil davon kommt aus Iran, aber auch aus anderen Ländern der Region. China will daher keine Partei ergreifen, sondern gute Beziehungen zu allen Ländern pflegen.
Diese Haltung zeigt sich auch in Pekings Reaktionen, betont Sun. Bei früheren Angriffen auf Iran rief China zur Ruhe auf, ohne ausschließlich auf Israel oder die USA zu zeigen. Stattdessen drängte es alle Beteiligten, die Kämpfe zu beenden. Damit unterstreicht China seine Präferenz für Neutralität und die Vermeidung von Eskalationen.
Gleichzeitig wächst in China die Skepsis gegenüber Iran als Verbündetem. Chinesische Entscheidungsträger sehen Iran immer weniger als starken Akteur. Laut Yun Sun hat China seine Sichtweise auf Iran geändert. „China kam zudem zu dem Schluss, dass die Macht Irans schon lange überschätzt wird.“
Diese Zweifel haben klare Ursachen. Chinesische Analysten kritisieren Irans schwache Reaktion auf große Angriffe, wie den Tod von General Qassem Soleimani und Angriffe auf iranische Ziele in Syrien. Auch in aktuellen Konflikten zeigt das Land laut ihnen wenig Durchsetzungsfähigkeit.
Hinzu kommt Chinas Enttäuschung über Irans wirtschaftliche und politische Führung. Korruption, schlechte Entscheidungen und interne Probleme machen das Land als Partner weniger zuverlässig.
Sogar ein Machtwechsel in Iran wird in Peking nicht ausgeschlossen. China scheint vor allem zu denken: Egal, wer regiert, solange das Öl fließt, ist alles in Ordnung.
Die Beziehung zwischen China und Iran basiert letztlich vor allem auf Öl und Handel. Im Jahr 2025 kamen mehr als 55 Prozent der chinesischen Ölimporte aus dem Nahen Osten. Rund 13 Prozent stammten aus Iran.
Dieses Öl wird größtenteils durch die Straße von Hormus transportiert, eine enge Passage, durch die ein Großteil des weltweiten Ölhandels verläuft. Wenn diese Route blockiert ist, entstehen sofort große Probleme.
Die Folgen sind nicht nur für China, sondern weltweit sofort spürbar. Die Öl- und Gaspreise sind aufgrund der Unruhen im Nahen Osten stark gestiegen. Nach dem Angriff auf eine große LNG-Anlage in Katar gestern stieg der Gaspreis in Europa sogar um etwa 35 Prozent.
Der enorme Anstieg der Energiepreise belastet auch die Finanzmärkte. Der AEX-Index fiel einen Tag nach dem Anschlag um über 2 Prozent. Auch der Kryptomarkt erleidet harte Verluste. Bitcoin (BTC) fiel gestern unter 70.000 Dollar, nachdem die Coin Anfang der Woche noch die 76.000 Dollar-Marke erreicht hatte.
China verfügt über Reserven, die jedoch begrenzt sind. Das Land kann eine kurzfristige Störung bewältigen, aber keine langanhaltende Krise. Daher schließt China ein Eingreifen laut Sun nicht vollständig aus. Dabei gibt es jedoch eine klare Grenze.
Wenn die Ölversorgung ernsthaft gefährdet ist, könnte Peking seinen Kurs ändern. Denken Sie an eine langanhaltende Blockade der Straße von Hormus oder eine erhebliche Störung des Energiehandels.
In diesem Fall könnte China eingreifen, allerdings wahrscheinlich nicht direkt mit Soldaten. Es ist eher zu erwarten, dass das Land Unterstützung durch Technologie, Handel oder militärische Mittel aus der Ferne leistet.
Solange diese Situation nicht eintritt, wird China wahrscheinlich weiterhin abwarten, balancieren und vor allem seine eigenen Interessen schützen.
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