Während 2025 Hoffnung auf klare Krypto-Regeln in den USA gab, gibt es nun scharfe Kritik. Cardano-Gründer Charles Hoskinson äußert Bedenken über die Politik von Präsident Donald Trump und nennt den politischen Kurs „gefährlich“ für die Branche.

„Trump macht Krypto zu seinem Markenzeichen“

In einem Interview mit CoinDesk TV äußert sich Hoskinson ungewöhnlich scharf. Seiner Meinung nach habe Trump Krypto „politisiert, kommerzialisiert und zerstört“. Der Auslöser? Unter anderem die Einführung des TRUMP-Memecoins und des eigenen Tokens von Melania Trump Anfang 2025.

Hoskinson meint, dass diese Tokens nur dazu dienten, schnell Geld zu verdienen. Der TRUMP-Token erreichte bei seiner Einführung eine Marktkapitalisierung von 14,5 Milliarden Dollar, hat aber inzwischen über 92 Prozent seines Wertes verloren.

„Die US-Regierung hat bei etwas mitgemacht, das zuvor nur auf obskuren Websites stattfand“, sagt Hoskinson. „Anleger haben Geld verloren. Das Vertrauen ist beschädigt.“

Chance auf klare Kryptoregelungen vertan

Laut Hoskinson hat das Image des gesamten Kryptosektors unter der Trump-Politik gelitten. Und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Anfang 2025 gab es Schwung für den CLARITY Act: ein Gesetzesvorschlag, der endlich klären sollte, welche Tokens unter die SEC und welche unter die CFTC fallen.

Das Gesetz wurde bereits im Juli im Repräsentantenhaus verabschiedet. Diese Woche stimmt der Senat ab. Doch Hoskinson befürchtet, dass die politische Spaltung nun zu groß ist, um einen Konsens zu erreichen.

„Hätten diese Tokens nicht existiert, hätten wir vielleicht einen gesetzlichen Rahmen gehabt“, sagt er. „Aber jetzt denken Amerikaner bei Krypto vor allem an Trump. Und das ist kein gutes Zeichen.“

„Chaotische Politik und eine versagende Führungskraft“

Hoskinson kritisiert auch die fehlende Konsistenz im Weißen Haus. So wurde er zu Gesprächen eingeladen, nur um dann ohne Erklärung ausgeschlossen zu werden. Als Cardano (ADA) plötzlich als offizielle Krypto-Reserve benannt wurde, erfuhr er dies erst aus den Medien.

Er spricht von „räuberischen Marktmechanismen“ und nennt die Ernennung von David Sacks als Kryptochef einen Fehlschlag. „Wenn in diesem Jahr keine Gesetzgebung kommt, muss Sacks zurücktreten. Er hat versagt.“

Der Cardano-Gründer endet mit einer Warnung: Wenn dieser Kurs fortgeführt wird, befürchtet er, dass Entwickler wie er „politisch verfolgt“ werden könnten.

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