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Am Donnerstag durfte Chainlink (LINK) plötzlich einen Kursanstieg von fast 19 Prozent verbuchen. Dieser Anstieg erfolgte nach der Einführung eines neuen Protokolls durch das Projekt, das mit einem Anstieg des Handelsvolumens und der Anzahl der Wal-Transaktionen mit LINK einherging.

Ist das genug, um einen neuen Bullenmarkt für Chainlink zu starten?

Neues Protokoll?

Das neue Protokoll von Chainlink trägt den Namen Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) und die erste „Mainnet Early Access-Phase“ wurde auf Ethereum, Optimism, Polygon und Avalanche eingeführt.

Mit dem Protokoll sollte es möglich sein, einfach und schnell Anwendungen zu erstellen, die verschiedene Blockchains miteinander verbinden. Beispielsweise durch einfaches Übertragen von Tokens von einer Blockchain auf eine andere. Könnte das die Zukunft der Industrie sein? Bei Chainlink hoffen sie natürlich darauf.

Die Krypto-Analysefirma Santiment teilt in einer neuen Analyse mit, dass das Handelsvolumen in Chainlink vorsichtig ansteigt, was auf ein wachsendes Interesse an der Asset hindeutet. Allerdings können die Anstiege auch nicht von dem positiven Ausgang im Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC losgelöst werden.

Die Wale erwachen

Darüber hinaus steigen die Transaktionen von Walen im Chainlink-Netzwerk, wie die Daten von Santiment zeigen. „In der oft volatilen Welt der Krypto ist die Aktivität der Wale oder Großinvestoren ein wichtiger Indikator für die Trends auf den Märkten“, so Santiment.

LINK whales

Chainlink wird zum Zeitpunkt des Schreibens zu einem Kurs von 8,17 Dollar gehandelt. Damit liegt es für die letzten sieben Tage bei einem Plus von 19,05 Prozent und einer Marktkapitalisierung von etwa 4,4 Milliarden Dollar.

Das bringt das Projekt auf Platz 22 in der Top 100 der größten Kryptowährungen, in die auch Stablecoins aufgenommen wurden. Mit dem aktuellen Kurs liegt Chainlink noch stolze 80 Prozent unter seinem Allzeithoch von 52,70 Dollar, das es im Mai 2021 während des letzten Bullenlaufs erreichte.

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