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Calamos Investments lanciert Bitcoin-ETFs, die eine maximierte Rendite bieten, aber gleichzeitig vor Kursverlusten schützen. Die Idee dahinter ist, Anlegern eine gewisse Bitcoin-Exposition zu ermöglichen, ohne dass sie der extremen Volatilität der digitalen Währung vollständig ausgesetzt sind.
Der Nachteil besteht natürlich darin, dass Anleger sich mit einem begrenzten Gewinnpotenzial zufriedengeben müssen.
Der erste ETF mit dem Namen CBOJ wurde am 20. Januar eingeführt. Dieser bietet 100 % Schutz vor Verlusten, hat jedoch ein begrenztes Aufwärtspotenzial von nur 10–11,5 % innerhalb eines Jahres.
Zudem gibt es zwei weitere Fonds namens CBXJ und CBTJ, die einen Abwärtsschutz von 90 % bzw. 80 % bieten. Diese werden am 4. Februar auf den Markt kommen.
Die Zukunft wird zeigen, ob es eine Nachfrage nach solchen ETFs gibt. Gefühlstechnisch ist das Interessante an Bitcoin gerade das enorme Aufwärtspotenzial. Wenn man dies wegnimmt, bleibt dann noch eine interessante Anlageklasse übrig?
Bitcoin lebt oft von sehr kurzen Phasen explosiver Kursanstiege. Die Antwort auf diese Frage ist also derzeit alles andere als klar.
Jeder Fonds wird eine Kombination aus US-Staatsanleihen und Optionen auf Bitcoin nutzen, um Anlegern auf eine „geschützte Weise“ Zugang zur digitalen Währung zu ermöglichen.
In einem Interview mit CNBC zeigt sich Matt Kaufman von Calamos begeistert von Bitcoin. Seiner Meinung nach ist die aktuelle Zeit ideal für die Schaffung einer US-amerikanischen Bitcoin-Reserve. Er wies außerdem darauf hin, dass die digitale Währung als Inflationsschutz dienen könnte.
Es wird spannend zu beobachten, ob es eine Nachfrage für solche Produkte gibt. Traditionelle Anleger könnten daran interessiert sein, da sie vermutlich nicht bereit sind, sich der vollen Volatilität von Bitcoin auszusetzen.
Andererseits könnten sie dieses Risiko auch durch eine kleine Allokation bewältigen – beispielsweise durch eine Bitcoin-Position von nur 1–2 % ihres Gesamtportfolios. Dennoch bieten ETFs insbesondere in den USA gewisse steuerliche Vorteile.
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