Die Social-Media-Plattform X blendet seit Kurzem automatisch das Herkunftsland von Accounts ein. Das wirkt wie eine kleine Änderung, doch laut prominenten Stimmen aus der Kryptowelt könnte die Funktion erhebliche Folgen für die Sicherheit der Nutzer haben. Oder ist die Aufregung überzogen und sorgt die Neuerung gerade dafür, dass klarer wird, wo bestimmte Beiträge herkommen?

Vitalik warnt vor Risiken der Länderanzeige

Die Debatte kam am Wochenende ins Rollen, nachdem X-Direktor Nikita Bier verkündete, dass die Standort-Einstellung weltweit ausgerollt wurde. Seinen Worten nach soll die Funktion helfen, „die Integrität der Plattform zu wahren“ und Informationen besser einzuordnen.

Neue Profilansicht in der X-App (Quelle: Nikita auf X)

Ethereum (ETH)-Mitgründer Vitalik Buterin reagierte fast umgehend kritisch. Er bezeichnete die verpflichtend angezeigten Länderinformationen als „riskant“ und warnte, dass einige Accounts Wege finden würden, sich als Nutzer aus einem anderen Land auszugeben. Später ging er noch einen Schritt weiter: „Ich habe darüber nachgedacht und ich glaube, die Leute haben recht: Es ist falsch, ohne Zustimmung ein Land anzuzeigen, ohne jede Möglichkeit, das abzuschalten.“

Nach Ansicht von Buterin kann selbst ein kleines zusätzlicher Informationsschnipsel für manche Nutzer gefährlich werden. Kritiker sehen vor allem Menschen mit größeren Krypto-Vermögen als verwundbarer an, weil Personen mit schlechten Absichten sich leichter ein Bild davon machen könnten, wo sich jemand vermutlich aufhält.

Auch Uniswap-Gründer Hayden Adams lehnt die Änderung entschieden ab. „Ich hasse es.“ „Freiwillige Datenfreigabe ist in Ordnung, aber diese Pflicht ist wahnsinnig.“

Befürworter sehen mehr Transparenz

Parallel dazu teilen erfahrene Nutzer Hinweise, wie sich die Einstellung doch noch deaktivieren lässt. Laut Web3-Berater Langerius geht das über das Menü „Einstellungen und Datenschutz“, wo sich die Sichtbarkeit ausschalten oder auf eine größere Region umstellen lässt.

Dennoch sind nicht alle dagegen. Einige X-Nutzer finden, dass ein Länderhinweis in großen Staaten die Anonymität kaum beeinträchtigt. Krypto-Investor Nic Carter argumentiert sogar, die Funktion sei nötig, um ausländische Accounts auszubremsen, die sich als lokale Nutzer ausgeben und so politische Diskussionen zu beeinflussen versuchen.

Offen bleibt, ob die neue Funktion die Sicherheit auf X wirklich erhöht – oder ob sie im Gegenteil Millionen Nutzer unnötig in Gefahr bringt. Für Buterin steht fest, dass diese Debatte so bald kein Ende finden wird.

Schon deine 15 XRP als Willkomensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
Milliardär Ray Dalio zweifelt an Bitcoin: „Es gibt nur ein echtes Gold“

Milliardär Ray Dalio zweifelt an Bitcoin: „Es gibt nur ein echtes Gold“

Milliardär Ray Dalio zweifelt an Bitcoin: „Es gibt nur ein echtes Gold“
Drei Signale deuten auf möglichen Bitcoin-Anstieg auf 80.000 Dollar hin
Bitcoin braucht mehr als nur Worte aus den USA, sagt ehemaliger Trump-Berater
Mehr Bitcoin news

Meistgelesen

XRP-Kurs laut KI in Unglaubensphase: Was bedeutet das für den Preis?
DeepSeek AI prognostiziert XRP-Kurs für Ende 2026
„Perfekter Moment für XRP ist gekommen“, sagt Evernorth-CEO
Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe