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Der amerikanische Präsident Donald Trump will die Vereinigten Staaten zur „Bitcoin-Supermacht“ der Welt machen. Doch laut seinem ehemaligen Krypto-Berater David Bailey bleibt es vorerst bei Worten. Seiner Meinung nach müsse die Regierung viel mehr tun, um den digitalen Coin tatsächlich voranzubringen.
Während seiner ersten Amtszeit bezeichnete Trump Bitcoin (BTC) noch als „auf Luft gebaut“, mittlerweile tritt er häufig als Befürworter auf. Dies begann bereits während seines Präsidentschaftswahlkampfs.
Er machte viele Versprechungen an die Krypto-Szene, darunter die Schaffung einer strategischen nationalen Bitcoin-Reserve. Im März 2025 unterzeichnete er ein Dekret zur Einrichtung dieser Reserve, doch Bitcoin-Enthusiasten hatten sich vermutlich mehr erwartet.
„Soweit ich weiß, haben wir immer noch keinen klaren Überblick darüber, wie viele Bitcoins wir tatsächlich besitzen“, sagte Bailey während der Bitcoin Investor Week Conference in New York. Am Dienstag wurde ein Video davon auf YouTube veröffentlicht.
Bereits während seiner Kampagne sagte Trump, die Regierung solle aufhören, beschlagnahmte Bitcoins zu verkaufen. Diese sind nun tatsächlich Teil der Staatskasse und werden langfristig behalten. Doch der Plan, auch neue Bitcoins zu kaufen, erweist sich als komplizierter als gedacht.
Laut des Blockchain-Analyseunternehmens Arkham Research besitzt die US-Regierung momentan etwa 378.372 Bitcoins. Beim aktuellen BTC-Kurs entspricht das rund 22,5 Milliarden Dollar.
Der Krypto- und KI-Berater des Weißen Hauses David Sacks hat erklärt, dass zusätzliche Käufe nur möglich sind, wenn sie „budgetneutral“ finanziert werden. Das bedeutet, dass es keine
Der Plan, aktiv neue Bitcoins zu kaufen, erweist sich als komplizierter als gedacht. Der Berater des Weißen Hauses, David Sacks, hatte zuvor erklärt, dass zusätzliche Käufe nur möglich sind, wenn sie „budgetneutral“ finanziert werden können.
Das würde bedeuten, dass sie vollständig aus bestehenden Einnahmen oder Einsparungen bezahlt werden müssten, damit das Haushaltsdefizit nicht größer wird.
„Nur weil man Bitcoin mag, heißt das nicht, dass man auch das politische Kapital aufgebracht hat, das nötig ist, um Dinge wirklich zu bewegen“, sagte er während der Konferenz.
Mit politischem Kapital meint er konkrete Schritte wie Regulierung, Gesetzgebung und wirtschaftliche Anreize, die den Sektor tatsächlich voranbringen.
Der US-Kongress arbeitet bereits seit einiger Zeit an dem sogenannten CLARITY Act, einem Gesetz, das endlich klare Regeln für die Kryptobranche schaffen soll. Doch die Banken sorgen sich um die Zinsen bei Stablecoins. Laut Präsident Donald Trump „bedrohen und untergraben“ sie die wichtige Gesetzgebung und er bezeichnete dies als „inakzeptabel“.
„Die Vereinigten Staaten müssen so schnell wie möglich Klarheit über die Marktstruktur erlangen“, fügte er hinzu.
Zugleich glaubt Bailey, dass Bitcoin letztlich auch ohne staatliche Unterstützung erfolgreich sein wird.
„Es ist nicht so, dass wir die Regierung brauchen, um Bitcoin erfolgreich zu machen“, sagte Bailey. „Ob in vier Jahren, in zehn Jahren oder in zwanzig Jahren: Wir werden letztendlich an den Punkt gelangen, an dem wir eine Regierung haben, die die Regeln unterstützt, die Bitcoin zum Erfolg verhelfen.“
Bailey zufolge wächst die politische Unterstützung von selbst, wenn mehr Amerikaner Bitcoin besitzen.
„Wir brauchen jedes Jahr mehr Menschen, die Bitcoin besitzen“, sagte er. „Wir brauchen jedes Jahr mehr Wähler, die Bitcoin besitzen. Dann wird es letztendlich unvermeidlich.“
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