Ein neues Bitcoinunternehmen betritt die Wall Street und das gleich in großem Stil. BSTR Holdings geht an die Börse mit einer beeindruckenden 30.021 BTC in der Bilanz – gut für die viertgrößte öffentliche Bitcoin-Reserve der Welt.
Fusion mit SPAC öffnet die Tür zur Wall Street
Hinter dem Börsengang steht eine clevere Konstruktion: BSTR fusioniert mit Cantor Equity Partners I, einem sogenannten SPAC. Das ist ein leeres Börsenfonds, das speziell eingerichtet wurde, um andere Unternehmen schnell an die Börse zu bringen. Durch die Fusion muss BSTR nicht monatelang auf Genehmigung warten – es ist auf einen Schlag börsennotiert.
Das Mutterunternehmen hinter dem SPAC ist niemand geringerer als Cantor Fitzgerald, ein Schwergewicht in der Finanzwelt. Es leakte bereits, dass es Pläne hatte, mit BSTR ein Bitcoinunternehmen aufzubauen. Jetzt ist es offiziell.
Adam Back am Ruder
Der Mann, der die Leitung über BSTR übernimmt, ist ein bekannter Name in der Kryptowelt: Adam Back. Er ist der Erfinder von Hashcash, einer der Technologien, auf denen Bitcoin basiert, und Gründer von Blockstream.
Zusammen mit Mitbegründern bringt Back 25.000 BTC ein. Dazu kommen noch einmal 5.021 BTC durch einen PIPE-Deal – eine direkte Investition von großen Investoren, im Austausch für Aktien. So kommt BSTR auf 30.021 BTC, direkt bei der Einführung.
Mehr als nur ein Bitcoin-Tresor
BSTR will mehr sein als ein Fonds mit einem großen BTC-Stapel. Das Unternehmen sagt offen, dass es ‘mehr Bitcoin pro Aktie’ realisieren will. Aber auch, dass es finanzielle Produkte und Dienstleistungen entwickeln wird, die vollständig um Bitcoin kreisen.
Damit reiht sich BSTR ein bei anderen bekannten Namen wie Strategy (von Michael Saylor) und dem japanischen Metaplanet. Diese kombinieren auch eine große BTC-Reserve mit Dienstleistungen, die Bitcoin ins Herz der Finanzwelt bringen wollen.
Mit 30.000 BTC in der Kasse und einem erfahrenen Kopf an der Spitze scheint BSTR Holdings jetzt schon bereit für die großen Ligen.
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