Eine der größten Banken Europas macht einen vorsichtigen, aber bedeutungsvollen Schritt in die Welt des digitalen Geldes. Diese Bewegung fügt sich in eine internationale Entwicklung neuer finanzieller Infrastrukturen ein.

Barclays investiert in US-Stablecoin-Plattform

Barclays hat erstmals in ein Unternehmen investiert, das sich mit Stablecoins beschäftigt. Diese stabilen Kryptowährungen sind oft an Fiatwährungen wie den US-Dollar oder den Euro gekoppelt.

In einer Pressemitteilung gibt der Bankriese bekannt, eine Beteiligung an Ubyx, einer US-Plattform, zu erwerben, die die Abwicklung von Zahlungen mit regulierten Stablecoins und digitalen Bankguthaben ermöglicht.

Mit diesem Schritt sorgt das britische Barclays für Aufsehen. Über Jahre hinweg hielt sich die Bank von der Kryptobranche fern, doch nun engagiert sie sich aktiv in digitalen Geldformen.

Ubyx baut ein globales System auf, das Banken und Fintechs mit Stablecoin-Emittenten verbindet. Ziel ist es, digitale Währungen, die innerhalb der bestehenden Finanzaufsicht ausgegeben werden, für großangelegte, grenzüberschreitende Transaktionen nutzbar zu machen.

„Interoperabilität ist entscheidend, um das volle Potenzial digitaler Assets zu erschließen“, erklärt Ryan Hayward, Leiter für digitale Vermögenswerte und strategische Investitionen bei Barclays. „Spezialisierte Technologie spielt eine Schlüsselrolle bei der Vernetzung regulierter Institutionen.“

Ubyx sammelte übrigens bereits im Juni 2025 in einer Finanzierungsrunde mit weiteren Teilnehmern wie Galaxy und Coinbase 10 Millionen Dollar ein. Das Unternehmen arbeitet zudem mit Ripple zusammen, dem bekannten Kryptounternehmen hinter XRP.

Banken suchen Anschluss an Tokenisierung

Die Investition reiht sich in eine umfassende Entwicklung ein, bei der traditionelle Banken sich auf eine Zukunft vorbereiten, in der Stablecoins eine zentrale Rolle spielen. Nicht nur Krypto-Start-ups, sondern auch Zentralbanken und etablierte Finanzinstitute arbeiten an Anwendungen für reguliertes digitales Geld.

So setzte JPMorgan im November bereits einen wichtigen Schritt mit der Einführung des JPM Coin. Diese digitale Währung ist ein sogenannter Depositotoken und kombiniert die Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit von Stablecoins mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit traditioneller Bankeinlagen.

Auch hörten wir im Dezember, dass US-amerikanische Banken bald zum ersten Mal ihre eigenen vollwertigen Stablecoins herausgeben dürfen. Dies ist nur über eine separate Tochtergesellschaft und unter strengen Auflagen möglich. Die USA folgen damit dem Beispiel Europas, wo Banken bereits Stablecoins herausgeben dürfen.

Laut Ubyx-Chef Tony McLaughlin ist es wichtig, dass Banken mitmachen, damit Menschen ihr digitales Geld immer eins zu eins gegen echtes Geld eintauschen können. „Wir steuern auf eine Welt zu, in der jede regulierte Finanzinstitution neben herkömmlichen Bankkonten auch digitale Wallets anbietet“, sagt er.

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