Anleger befürchten, dass der Konflikt im Nahen Osten die Weltwirtschaft unter Druck setzen könnte. Dennoch glauben Analysten großer US-Banken, dass die derzeitige Korrektur möglicherweise kürzer ausfallen wird als derzeit befürchtet.

Märkte unter Druck, aber Analysten sehen Erholungschance

Laut Mislav Matejka von JPMorgan könnten die Aktienmärkte kurzfristige Schwächen zeigen, jedoch sei ein langanhaltender Rückgang unwahrscheinlich. Dies berichtet der Finanzjournalist Walter Bloomberg in einem Beitrag auf X.

„Die geopolitischen Spannungen führen vorübergehend zu mehr Risikoaversion, aber dies dürfte Tage oder Wochen und nicht Monate dauern“, so Matejka. Sobald der Markt den Verkaufsdruck verarbeitet hat, könnte dies als günstige Einstiegschance gelten.

Er warnt jedoch vor den Öl- und Anleihemärkten. Der Ölpreis könnte im schlimmsten Fall weiter steigen. Der Benzinpreis in den USA hat bereits um 10 bis 15 Prozent zugelegt. Matejka weist jedoch darauf hin, dass dieser Anstieg bisher geringer ausfällt als während des Ukraine-Kriegs.

JPMorgan und Morgan Stanley: Korrektur ist taktisch, nicht strukturell

Andrew Tyler von JPMorgan erwartet, dass der S&P 500-Index in einem negativen Szenario um bis zu 10 Prozent fallen könnte. Diese Abwärtsbewegung wäre vor allem einem möglichen Ölpreis von über 100 Dollar geschuldet.

Er betont jedoch, dass Anleger darauf schlecht vorbereitet sind und Energieaktien kürzlich aufgrund der Hoffnung auf Deeskalation verkauft wurden. „Wenn der Konflikt abflacht, verschwinden diese Abwärtsrisiken schnell“, sagt er.

Auch Michael Wilson von Morgan Stanley ist bemerkenswert optimistisch. Er erwartet, dass die Korrektur ihren Tiefpunkt fast erreicht hat. Laut ihm befinden wir uns „eher am Ende als am Anfang“ dieser Abwärtsphase.

Für die kommenden sechs bis zwölf Monate rechnet er mit steigenden Unternehmensgewinnen und einem breiteren Marktwachstum. Besonders chancenreich seien dabei Finanzwerte, Industrieunternehmen, Konsumgüteraktien und kleinere börsennotierte Unternehmen.

Ölpreis und Zinsen bleiben wichtige Risikofaktoren

Doch das Risiko ist noch nicht vollständig gebannt. Wilson warnt, dass wenn der Ölpreis dauerhaft über 100 Dollar bleibt oder die US-Notenbank die Zinssenkungen verschiebt, die Märkte erneut unter Druck geraten könnten.

Phoebe White fügt hinzu, dass ein anhaltend hoher Ölpreis die Inflationserwartungen kurzfristig anheizen, gleichzeitig aber das Wirtschaftswachstum bremsen könnte. „Höhere Energiepreise schwächen die Nachfrage und das könnte das Vertrauen der Unternehmen in die Erholung untergraben“, sagt sie.

Analyst sieht Schwäche im S&P 500

Nach Ansicht des niederländischen Analysten Jelle zeigt der S&P 500-Index nach einer langen Aufwärtsphase nun erste Schwächeanzeichen. In einer aktuellen Analyse hebt er hervor, dass der Index erstmals deutlich nachgibt. Zudem hat er die Unterstützungszone markiert, auf die er jetzt zusteuern könnte.

Dennoch sieht er in einem Rückgang nicht nur ein Risiko, sondern auch eine Chance. Der Analyst erklärt, dass er seine Strategie des gestaffelten Kaufs beibehält. Sollte der Markt weiter absacken, plant er, einen größeren Betrag zu investieren.

Der jüngste Rückgang des S&P 500 steht in engem Zusammenhang mit den steigenden Ölpreisen aufgrund der Spannungen im Nahen Osten. Anleger befürchten, dass der Konflikt die globale Energieversorgung stören könnte, was zu höheren Kosten für Unternehmen führen würde. Auch könnte es zu einer restriktiveren Politik der globalen Zentralbanken führen.

Anders als die Bankanalysten warnt der Internationale Währungsfonds (IWF), dass steigende Ölpreise aufgrund des Krieges im Nahen Osten der Weltwirtschaft schaden könnten.

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