Wenn man Bloomberg Intelligence Glauben schenken darf, ist es nur eine Frage der Zeit, bis MicroStrategy (MSTR) in den Nasdaq-100-Index aufgenommen wird. Es wird erwartet, dass die Aktie von MicroStrategy am 23. Dezember Teil des Index wird und die Ankündigung noch diese Woche erfolgt.
Teil einer prominenten Liste
Sollte MicroStrategy diese Woche grünes Licht von der Kommission erhalten, würde das Unternehmen Teil einer prominenten Liste werden. Der Nasdaq-100 ist schließlich der führende Technologieindex der Vereinigten Staaten.
Ein Punkt, der Zweifel aufkommen lässt, ist jedoch, dass der Nasdaq-100 grundsätzlich keine Finanzunternehmen aufnimmt. MicroStrategy agiert derzeit im Wesentlichen wie ein Hedgefonds, der mit geliehenem Geld in Bitcoin investiert.
Ob man das Unternehmen als Tech-Aktie einstufen kann, bleibt den Experten überlassen. Es ist auch möglich, dass MicroStrategy abgelehnt wird. Diese Entscheidung soll morgen bekanntgegeben werden.
Sollte die Aufnahme jedoch erfolgen, wäre das ein bedeutender Schritt – sowohl für das Unternehmen als auch für Bitcoin. Laut Eric Balchunas, ETF-Experte bei Bloomberg, würde MicroStrategy im Index ein Gewicht von 0,47 % erhalten.

Damit würde das Unternehmen Platz 40 belegen, und es würde etwa 2 Milliarden Dollar in MicroStrategy-Aktien investiert werden.
Auch Teil des S&P 500?
Bisher gibt es keine ernsthaften Diskussionen darüber, dass MicroStrategy auch in den S&P 500 aufgenommen wird. Balchunas rechnet jedoch damit, dass dies bis 2025 der Fall sein könnte.
Die Aufnahme von MicroStrategy in den Nasdaq-100 hätte einen besonderen Effekt: Viele neue Investoren würden indirekt Zugang zu Bitcoin erhalten.
Viele Menschen investieren regelmäßig in Indexfonds wie den Nasdaq-100, ohne direkt in Bitcoin zu investieren. Durch die Aufnahme von MicroStrategy würden diese Anleger automatisch Bitcoin-Exposure erhalten.
Das könnte sich für sie als positiv erweisen, denn in den letzten 15 Jahren gab es keine bessere Anlageklasse als Bitcoin.
Milliardär: Bitcoin ist besser gegen Quantencomputer geschützt als Banken
Häufig heißt es, Bitcoin sei anfällig für Quantencomputer, doch laut diesem Milliardär sind Banken weitaus anfälliger.
Robert Kiyosaki warnt: Die meisten Investoren begehen diesen großen Fehler
Robert Kiyosaki erklärt, dass viele Investoren glauben, diversifiziert zu sein, tatsächlich aber über ETFs ‚Scheinvermögen‘ halten.
Die Woche, in der Bitcoin fast einbrach und rechtzeitig gerettet wurde
Bitcoin erlebte die schwerste Woche seit Monaten, wurde aber in letzter Minute durch positive Makronachrichten gerettet.
Meistgelesen
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
Krypto Update: Bitcoin-Kurs fällt nach dramatischer Iran-Entscheidung
Der Bitcoin-Kurs ist um mehrere Prozent gesunken nach dem Verkauf von Strategy und sehr schlechten Nachrichten über den Iran-Krieg. Das ist wichtig zu wissen.
Cathie Wood sagt Bitcoin-Kurs von mindestens 750.000 US-Dollar bis 2030 voraus
Generationsübergreifende Vermögensübertragungen, Zuflüsse von Pensionsfonds und instabile Fiat-Währungen werden laut Wood den Bitcoin-Kurs in die Höhe treiben.
