Bitcoin (BTC) befindet sich seit Ende 2024 in einem starken Aufwärtstrend, aber nicht jeder glaubt, dass dieser Anstieg standhalten wird. Mike McGlone, Senior Rohstoffstratege bei Bloomberg, warnt sogar vor einer möglichen Korrektur auf 10.000 USD. Seiner Meinung nach deuten mehrere Indikatoren darauf hin, dass der Markt überhitzt ist und sich in einer spekulativen Blase befindet.
Bitcoin versus Gold: Eine umgekehrte Beziehung
McGlone betont, dass Bitcoin und Gold historisch gesehen eine umgekehrte Beziehung haben. Während Gold 2025 um 15 % gestiegen ist, ist Bitcoin im gleichen Maße gefallen. Dies deutet darauf hin, dass Investoren in unsicheren Zeiten traditionelle sichere Häfen wie Gold riskanteren Vermögenswerten wie Bitcoin vorziehen.
Am 14. März durchbrach der Goldpreis erstmals die 3.000 USD pro Unze, was unter anderem durch die wirtschaftliche Unsicherheit rund um die Handelspolitik von Präsident Donald Trump bedingt war. McGlone stellt fest, dass die Leistung des S&P 500 auch ein Hinweis auf zukünftige Kursbewegungen von Bitcoin sein könnte, da der Krypto-Markt oft mit Aktien korreliert.
Historische Vergleiche und politische Risiken
Der Bloomberg-Analyst vergleicht die aktuelle Bitcoin-Rallye mit früheren spekulativen Blasen, wie der Dotcom-Krise Anfang der 2000er Jahre. Er weist auf Anzeichen übermäßiger Spekulation hin, einschließlich der enormen Zuflüsse in Bitcoin-ETFs und der zunehmenden Teilnahme von Privatanlegern.
Außerdem warnt er, dass die politische Unterstützung für Krypto, insbesondere durch Donald Trump, die Volatilität erhöhen könnte. Einerseits könnte das Interesse der politischen Entscheidungsträger zu einer breiteren Akzeptanz führen, andererseits könnten strengere Regulierungen den Markt unter Druck setzen.
Ist ein Rückgang auf 10.000 USD realistisch?
Obwohl McGlone eine scharfe Korrektur auf 10.000 USD prognostiziert, deuten technische Indikatoren darauf hin, dass sich Bitcoin derzeit in einer Konsolidierungsphase befindet. Ein Rückgang auf dieses Niveau erscheint daher extrem unwahrscheinlich. Dennoch hat die Geschichte gezeigt, dass Finanzblasen unerwartet platzen können.
Ob der Analyst recht behält, bleibt abzuwarten. Bis jetzt bleibt der Markt spekulativ, aber ein Crash auf 10.000 USD scheint vorerst wenig realistisch.
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