Das Datacenter-Unternehmen AirTrunk, im Besitz von Blackstone und dem kanadischen Pensionsfonds CPP Investments, hat 1,24 Milliarden Dollar aufgenommen für die Erweiterung seines Datacenter-Komplexes bei Tokio. Es handelt sich um die größte Datacenter-Finanzierung, die es jemals in Japan gegeben hat. Die Investition adressiert die schnell wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur, einem Markt, in dem auch Kryptominer zunehmend aktiv werden.

Größte Datacenter-Finanzierung Japans

Der grüne Kredit in Höhe von 191,6 Milliarden japanischen Yen wird zur Refinanzierung und Erweiterung des TOK1-Komplexes in Groß-Tokio genutzt. Das Datacenter soll letztlich mehr als 300 Megawatt Kapazität liefern. Derzeit wird an über 100 Megawatt zusätzlicher Kapazität gebaut, um die Nachfrage von Cloud-Anbietern und Techunternehmen zu decken.

Die Finanzierung wurde von einem Konsortium aus zwölf Banken arrangiert, mit Sumitomo Mitsui, MUFG, Crédit Agricole und Société Générale als Hauptarrangeuren. AirTrunk hat mittlerweile mehr als 8 Milliarden Dollar in Japan investiert.

530 Megawatt KI-Kapazität im Bau

Nach Fertigstellung wird AirTrunk über vier Campusse in Tokio und Osaka insgesamt etwa 530 Megawatt Kapazität bereitstellen. Damit wird es eines der größten hyperskaligen Datacenternetze in Japan. Der Kredit fällt unter AirTrunks Green Financing Framework, das Anforderungen an Energieeffizienz und Emissionsreduktion stellt.

CEO Robin Khuda bezeichnet Japan als einen entscheidenden Wachstumsmarkt für digitale Infrastruktur. Die Nachfrage nach Rechenleistung für KI- und Cloud-Anwendungen wächst dort schneller als fast überall auf der Welt.

Kryptominer drängen in den Datacentermarkt

Der Markt für KI-Datacenter zieht nicht nur Technologieunternehmen an. Auch Kryptominer erkennen Chancen. CleanSpark will 1,15 Milliarden Dollar aufbringen, um neben Bitcoin-Mining auch die Datacenter-Infrastruktur zu erweitern. Core Scientific erhielt kürzlich einen Kredit über 500 Millionen Dollar von Morgan Stanley, mit einer Option auf 1 Milliarde, für neue Datacenter.

Die Schnittmenge zwischen Krypto-Mining und KI-Datacentern wächst. Beide benötigen enorme Mengen an Rechenleistung und Energie. Miner, die bereits über diese Infrastruktur verfügen, können relativ einfach KI-Workloads hinzufügen. Es ist ein Trend, der sich in den kommenden Jahren beschleunigen könnte, insbesondere da die Investitionen in KI-Infrastruktur weltweit Rekordniveaus erreichen.

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