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BlackRocks Bitcoin-Fonds wird seit fast 600 Tagen an der US-Börse gehandelt, aber gestern war der schlimmsten Tage bisher. Mehr als eine halbe Milliarde Dollar sind abgezogen worden, was dem Kurs von Bitcoin (BTC) deutlich zugesetzt hat. Zudem verspricht die Vergangenheit wenig Besserung.
BlackRocks iShares Bitcoin Trust (Ticker: IBIT) hat gestern 527,8 Millionen Dollar an Kapital verloren. Dies übertrifft das bisherige negative Rekordhoch von 523,2 Millionen Dollar am 18. November.
Die Verfassung des Fonds ist damit unbestreitbar schlechter denn je: Gestern war der achte rote Handelstag in Folge, eine Serie, in der inzwischen über 1,8 Milliarden Dollar verschwunden sind.
Betrachtet man die Ergebnisse aller zwölf Fonds zusammen, verbessert sich das Bild nicht. Gestern flossen 733,4 Millionen Dollar ab, und seit dem 15. Mai sind bereits mehr als 2,6 Milliarden Dollar dahin.

Der Abfluss von 733,4 Millionen Dollar ist das schlechteste Gesamtergebnis seit dem 29. Januar. An diesem Tag gingen 817,8 Millionen Dollar verloren, und es war zugleich der Startschuss für einen starken Kursverfall. Innerhalb von acht Tagen brach der Bitcoin-Kurs um nicht weniger als 32 Prozent ein.
Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten 24 Stunden 3,59 Prozent verloren, nach neuen Angriffen im Nahen Osten, und in den letzten zwei Wochen ist er bereits um fast 12 Prozent gesunken. Nach einer Rally von 27 Prozent innerhalb von sechs Wochen können wir nun feststellen, dass der Trend sich gewendet hat.
Das Besorgniserregendste ist, dass Bitcoin nun unter ein wichtiges Unterstützungsniveau auf dem Wochenchart gefallen ist. Sollte die Woche unter 73.500 Dollar enden, könnte der Kurs weiter auf 65.000 Dollar oder sogar tiefer sinken.

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