BlackRock warnt, dass die Knappheit von Bitcoin (BTC) ernster ist, als viele denken. Der Vermögensverwalter stellt fest, dass, wenn jeder amerikanische Millionär nur ein Bitcoin besitzen möchte, schlichtweg nicht genug Bitcoin verfügbar sind. Dies unterstreicht die einzigartige Knappheit von Bitcoin und die potenziellen Auswirkungen auf den Preis.
Nicht genug Bitcoin für jeden Millionär
BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, veröffentlichte am 26. Februar einen Bericht, der die Rolle von Bitcoin in Anlageportfolios diskutierte. Der Bericht betont, wie Bitcoin zur Diversifikation beitragen kann.
„Als Multi-Asset-Portfoliomanager glauben wir, dass Bitcoin langfristig für bestimmte Investoren einen Investitionswert hat und möglicherweise einzigartige und ergänzende Diversifikationsquellen für Portfolios bieten kann.“
Die Forscher weisen auf geopolitische Unsicherheiten, steigende Staatsverschuldung und staatliche Ausgaben als Faktoren hin, die das Interesse an Bitcoin verstärken könnten. Sie nennen auch regulatorische Änderungen als mögliche Katalysatoren für Innovationen: „Eine Bitcoin-freundlichere Verwaltung könnte regulatorische Engpässe lindern, was möglicherweise eine Welle aufgestauter Innovation und Infrastrukturentwicklung auslösen könnte.“
Institutionelle Adoption und Knappheit
Ein wichtiger Punkt, der im Bericht hervorgehoben wird, ist die tatsächliche Verfügbarkeit von Bitcoin. Während das maximale Angebot bei 21 Millionen BTC liegt, ist das tatsächlich zirkulierende Angebot viel niedriger.
„Weniger bekannt ist, dass das tatsächlich verfügbare Angebot wahrscheinlich viel kleiner ist, mit einer konservativen Schätzung von 3 bis 4 Millionen Bitcoins, die auf der Blockchain sichtbar sind, aber aufgrund verlorener, vergessener oder anderweitig zerstörter Schlüssel als dauerhaft unzugänglich gelten (und somit aus dem Umlauf sind).“
BlackRock zieht daraus eine kraftvolle Schlussfolgerung:
„Um zu veranschaulichen, wie wenige verfügbare Bitcoins es gibt: Wenn jeder Millionär in den USA seinen Finanzberater bitten würde, ihm 1 Bitcoin zu besorgen, gäbe es nicht genug.“
Bitcoin als intrinsisch wertvolles Asset
Abschließend reagiert BlackRock im Bericht auf die Kritiker, die behaupten, dass Bitcoin keinen intrinsischen Wert hat. Das Unternehmen sieht genau das Gegenteil.
„Kritiker wiederholen oft, dass Bitcoin keinen intrinsischen Wert hat. Im Gegenteil, unserer Meinung nach repräsentieren die besprochenen eingebetteten Merkmale fundamentale und attraktive Quellen von intrinsischem Wert. Wir erwarten, dass dieser Wert von immer mehr Menschen weltweit anerkannt wird – insbesondere in einer Welt mit hoher Verschuldung, Digitalisierung und wachsender KI-Integration.“
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