BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, empfiehlt Anlegern, Bitcoin in ihr Portfolio aufzunehmen. Laut dem Unternehmen wäre eine Allokation von 1–2 % in Bitcoin „angemessen“ für Anleger, die Interesse an der digitalen Währung haben.

Warum empfiehlt BlackRock eine Allokation von 1–2 %?
Für den durchschnittlichen Bitcoiner mag eine Allokation von 1–2 % sehr gering erscheinen. Viele haben wahrscheinlich mindestens 75 % ihres Kapitals in die digitale Währung investiert.
BlackRock gehört jedoch zu einer Kategorie von Vermögensverwaltern, die Portfolios auf eine andere Weise betrachten.
Sie wählen die Vermögenswerte und deren Gewichtung im Portfolio basierend auf historischen Renditen, Volatilität und der Korrelation mit anderen Vermögenswerten aus.
Auf dieser Grundlage kommen sie zu dem Schluss, dass eine Allokation von 1–2 % in Bitcoin „im Durchschnitt“ ein ähnliches Risikoprofil wie eine „normale“ Allokation in die Magnificent Seven Tech-Giganten in einem klassischen 60/40-Portfolio aus Aktien und Anleihen aufweist.
Eine Allokation von mehr als 2 % in Bitcoin würde laut den Analysten von BlackRock das Risikoprofil jedoch zu stark beeinflussen.
Eine Blaupause für Anleger
Mit dieser Empfehlung liefert BlackRock eine Art Blaupause für Anleger, die noch nicht genau wissen, wie sie Bitcoin in ihr Portfolio integrieren können.
BlackRock spricht damit die Sprache der wohlhabenden Investoren, die nicht unbedingt auf maximales Wachstum aus sind. Zwar streben sie Renditen an, aber ihr Ziel ist es auch, Risiken so gering wie möglich zu halten.
Das Risiko-Rendite-Verhältnis muss in Balance sein.
„Die Korrelation von Bitcoin mit anderen Vermögenswerten ist relativ gering, aber die digitale Währung ist auch volatiler, was den Effekt auf das Risikoprofil vergleichbar macht. Eine Allokation in Bitcoin bringt eine andere Quelle von Risiko ins Portfolio, während eine höhere Gewichtung in die Magnificent Seven bestehende Risiken verstärkt und das Portfolio stärker konzentriert,“ erklärt Samara Cohen von BlackRock.
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