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Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat Bitwise Asset Management eine erste Genehmigung für einen ETF erteilt, der sowohl Bitcoin als auch Ethereum abbildet. Damit soll ein Fonds entstehen, der die beiden größten Kryptowährungen vereint – der König und die Nummer zwei des Marktes.
Man könnte diesen ETF mit einer Fußballmannschaft vergleichen, in der sowohl Bitcoin als auch Ethereum spielen. Für eingefleischte Bitcoin-Puristen dürfte dies ein Albtraum sein, während andere Investoren es als eine einfache Möglichkeit sehen könnten, beide Assets mit einer einzigen Investition zu erwerben.
Allerdings wird Bitcoin in diesem ETF deutlich stärker gewichtet sein. Die Gewichtung basiert auf der jeweiligen Marktkapitalisierung der beiden Kryptowährungen.
Zum aktuellen Zeitpunkt bedeutet das, dass Bitcoin mit über 80 % vertreten ist, während Ethereum den verbleibenden Anteil erhält.
Die Genehmigung für diesen ETF erfolgt weniger als zwei Wochen, nachdem die Regierung von Donald Trump einen neuen, kryptofreundlichen SEC-Vorsitzenden ernannt hat.
Bitwise reichte den Antrag im November ein – kurz nach Trumps Wahlsieg. Offenbar sah das Unternehmen darin eine Gelegenheit, diesen ETF unter der neuen US-Regierung auf den Markt zu bringen.
Bitwise hat jedoch noch größere Pläne.
Der Vermögensverwalter möchte auch Memecoin-ETFs an der Wall Street etablieren. Am 28. Januar reichte das Unternehmen einen Antrag für einen Dogecoin-ETF ein. Ob es dafür wirklich eine große Nachfrage von traditionellen Investoren gibt, bleibt fraglich.
Laut Nathan Dean von Bloomberg Intelligence testen ETF-Anbieter damit die Grenzen der neuen SEC-Politik. Falls Memecoins zugelassen werden, könnten die Tore für eine Vielzahl weiterer Krypto-Produkte geöffnet werden. Denn was könnte die SEC dann noch ablehnen?
Bitwise zeigt sich zudem äußerst optimistisch in Bezug auf den aktuellen Bullenmarkt. Das Unternehmen erwartet, dass der Krypto-Boom bis 2026 anhalten könnte.
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