Bitstamp hat alle Vermögenswerte erhalten und mit den Rückzahlungen an die Gläubiger von Mt. Gox begonnen. Die Börse erhielt Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH) und Ethereum (ETH) von Mt. Gox und begann am Dienstag mit den Auszahlungen.
Laut einer offiziellen Ankündigung können die Gläubiger innerhalb einer Woche die volle Kontrolle über ihre Vermögenswerte erwarten.
Kapitel Mt. Gox beendet
Im Jahr 2014 ging Mt. Gox, damals eine der größten Bitcoin-Börsen, in Konkurs, wodurch zehntausende Geschädigte seitdem auf ihr Geld warten. Bitstamp ist eine der Börsen, die bei der Verteilung dieser Rückzahlungen helfen. Insgesamt sind mehr als 9,4 Milliarden US-Dollar in Bitcoin an etwa 127.000 Gläubiger geschuldet. Jean-Baptiste Graftieaux, CEO von Bitstamp, sagte dazu:
‚Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zur vollständigen Entschädigung der Mt. Gox-Investoren zu leisten. Obwohl sie niemals den Zugang zu ihren Tokens hätten verlieren dürfen, werden viele nun einen erheblichen Gewinn erzielen.‘
Gestern hat Mt. Gox die letzten Mengen an Kryptowährungen an die Börsen geschickt, sodass die Rückzahlungen endlich abgeschlossen werden können. Britische Kunden müssen jedoch noch einige Monate warten, bevor sie ihre Vermögenswerte zurückerhalten. Bitstamp hat angekündigt, britische Kunden rechtzeitig zu informieren.
Neben Bitstamp arbeitet auch Kraken, eine weitere Krypto-Börse, mit Mt. Gox an den Rückzahlungen. Kraken hat alle Rückzahlungen bereits am 24. Juli abgeschlossen, wie CEO Dave Ripley bekannt gab.
Nach jahrelangem Warten scheint das dunkle Kapitel von Mt. Gox endlich abgeschlossen werden zu können. Jahrelang schwebten die Milliarden an ‚Mt. Gox Bitcoin‘ wie ein Damoklesschwert über dem Kryptosektor. Es besteht Besorgnis, dass die verteilten Vermögenswerte erheblichen Verkaufsdruck auslösen könnten. Diese Woche wird sich zeigen, ob dies der Fall ist. Bisher wurde nach den Rückzahlungen von Kraken gestern kein abnormaler Verkaufsdruck beobachtet.
Russlands größte private Bank bietet unauffällig Kryptohandel an
Die Alfa-Bank, Russlands größte private Bank, ermöglicht erfahrenen Anlegern nun den Kauf von Bitcoin, Ethereum und Solana über die hauseigene App.
Warum der Börsengang von SK Hynix den Bitcoin-Kurs belasten könnte
Neue KI-Börsengänge ziehen Milliarden an. Warum dadurch vorübergehend weniger Kapital in Bitcoin und den Kryptomarkt fließen könnte.
Bitcoin fließt in großem Stil von Börsen ab – doch das Signal trügt
Das Analyseunternehmen Santiment wertet die niedrigen Börsenreserven als positives Langfristsignal, doch das Bild ist inzwischen verzerrt.
Meistgelesen
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Kann XRP auf 10.000 bis 50.000 Dollar steigen? ChatGPT erklärt, warum es möglich ist
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.
KI-Prognose: So könnte sich XRP bis zum 31. Juli und im weiteren Jahr 2026 entwickeln
KI prognostiziert den XRP-Kurs für den 31. Juli 2026 und zeigt, welche Faktoren den Preis den Modellen zufolge in den kommenden Wochen bestimmen.
