In den vergangenen Monaten hat die bekannteste Kryptowährung erhebliche Volatilität erlebt. Von einem Allzeithoch am 6. Oktober bis zu einer signifikanten Korrektur, die erst am 21. November ihren Boden fand. Obwohl der Rückgang rund 36 Prozent betrug, hat Bitcoin (BTC) schon größere Korrekturen überstanden. Dies geschah beispielsweise in der Weihnachtszeit 2017.
Korrektur von 65 Prozent
Am 12. November 2017 lag der Preis der Münze bei über 5.800 Dollar. Von dort startete eine starke Rallye, die den Kurs innerhalb von etwas mehr als einem Monat auf 19.600 Dollar steigen ließ. Ein Anstieg von beeindruckenden 237 Prozent. Doch schon bald ging es wieder stark bergab.

Nachdem dieser Höchststand am 16. Dezember 2017 erreicht wurde, brach die Kryptowährung massiv ein. Während der Kurs am 30. Dezember bereits auf 13.600 Dollar gefallen war, wurde der endgültige Boden erst am 6. Februar 2018 gefunden, als der Preis pro Token bei 6.850 Dollar endete. Im Vergleich zum damaligen Allzeithoch hatte die Münze also eine Korrektur von 65 Prozent durchgemacht.
Die Ursachen für diesen Rückgang waren vielfältig. Es handelte sich um eine Kombination aus markttechnischen, psychologischen und fundamentalen Faktoren. Der Markt war beispielsweise durch den rasanten Preisanstieg in der vorherigen Phase stark überhitzt. Darüber hinaus entschieden sich Händler, ihre Gewinne zu sichern, und es gab während der Feiertage weniger Liquidität als üblich.
Rückgänge werden kleiner
Eine derartige Korrektur während der Weihnachtszeit haben wir seitdem nicht mehr erlebt. Allerdings gab es um die Feiertage 2021 einen bemerkenswerten Rückgang. Damals bewegte sich der BTC-Kurs am ersten Weihnachtstag noch bei etwa 50.880 Dollar, bevor er in den letzten Tagen des Jahres auf etwas über 47.000 Dollar korrigierte.
Eine so starke Abwärtsbewegung wie 2017 scheint in einer vergleichbaren Zeitperiode nun unwahrscheinlich, angesichts des aktuellen Preises der Münze. Dennoch kann der Preis natürlich weiterhin beträchtlich korrigieren, wie wir kürzlich gesehen haben.
Im Laufe der Jahre hat der Kryptomarkt erhebliche Volatilität gezeigt und es ist etwas, worauf Händler stets achten müssen.
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