Bitcoin(BTC) handelt inzwischen deutlich über 100.000 Dollar, und damit fühlt sich die Digitalwährung für Privatanleger zunehmend „zu teuer“ an. So sehen es jedenfalls die Analysten von 10x Research, und ihrer Ansicht nach könnte das eine Gefahr für den Bullenmarkt darstellen.
Kann Bitcoin noch länger steigen?
Geht man von den vier vorangegangenen Bullenmärkten aus, halten die Analysten von 10x Research es für unwahrscheinlich, dass Bitcoin diesmal einen längeren Bullenmarkt erlebt. Damit deuten sie an, dass sie mit einem gewöhnlichen vierjährigen Zyklus für Bitcoin rechnen.
Das steht im Gegensatz zu vielen Analysten, die behaupten, der vierjährige Bitcoin-Zyklus sei kein Naturgesetz. In den kommenden Wochen bis Monaten wird sich zeigen, welches der beiden Lager recht behält.
Bitcoin hat mit sinkenden Renditen zu kämpfen
In früheren Bullenmärkten erzielte Bitcoin gigantische Renditen, die die Kursanstiege von Aktien und anderen Anlageklassen blass aussehen ließen. Inzwischen ist Bitcoin deutlich größer geworden, und es ist schwieriger, vergleichbare Renditen zu erreichen.
„Bitcoin leidet unter sinkenden Renditen“, so schreibt 10x Research in einem neuen Bericht über die Digitalwährung. „Auch wenn viele dies als natürliches Zeichen der Reifung sehen, wirft es Fragen nach der Gültigkeit der Zyklus-Theorie von Bitcoin auf.“

Zudem betont 10x Research, dass es schwierig ist, auf Basis historischer Daten Schlussfolgerungen zu Bitcoin zu ziehen. Vor allem, weil der Vermögenswert erst seit 16 Jahren existiert und es daher relativ wenig Daten gibt, um bestimmte Theorien zu bestätigen oder zu widerlegen.
Obwohl viele Modelle und Analysten noch höhere Kurse für Bitcoin prognostizieren, geht 10x Research davon aus, dass Bitcoin das Jahr bei 125.000 Dollar beenden wird. Das sehen sie auch als wahrscheinlichsten Höchststand für den Bitcoin-Kurs in diesem Zyklus.
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