Bitwise-CEO Hunter Horsley und Head of Alpha Jeff Park behaupten, dass Bitcoin bereit für neue Anstiege ist. Obwohl der Bitcoin-Kurs seit der Amtseinführung von Donald Trump schwache Wochen erlebt, glauben Horsley und Park, dass wir schon bald wieder grüne Kerzen im Chart sehen werden.
Aber warum sind sie so optimistisch für Bitcoin?
Die Welt steht kurz vor maximalem Chaos
Horsley und Park, zwei Führungskräfte bei Bitwise, sehen mehrere Gründe, optimistisch für Bitcoin zu sein. Sie bezeichnen die digitale Währung als eine „einmalige Gelegenheit für diese Generation“, während die Trump-Regierung droht, den globalen Handel grundlegend zu verändern und wirtschaftliche Indikatoren auf starke Unterstützung durch die Zentralbanken hindeuten.
„Die Welt steht buchstäblich kurz vor maximalem Chaos“, so ein recht optimistischer Jeff Park – zumindest was Bitcoin betrifft. Bezüglich der weltweiten Lage scheint er eher skeptisch zu sein, insbesondere auf kurze Sicht.
Warum Jeff Park kurzfristig Unterstützung von der US-Zentralbank erwartet, ist allerdings nicht ganz klar.
Jerome Powell erklärte letzte Woche, dass seine Zentralbank „keine Eile“ habe, die Zinsen zu senken. Natürlich könnte die Zentralbank den Kauf von Staatsanleihen und anderen Finanzwerten wieder aufnehmen, aber auch dafür gibt es derzeit keine konkreten Hinweise.
Powell betonte zudem, dass Anleihekäufe – mit denen theoretisch die langfristigen Zinssätze gesenkt werden könnten – nur dann eine Option seien, wenn die Zinsen bereits bei 0 % liegen. Zudem müsse es einen triftigen Grund dafür geben.
Laut Powell fehlt dieser Grund momentan, weshalb es unwahrscheinlich erscheint, dass sich das von Park skizzierte Szenario bewahrheitet.
Bitcoin zeigt sich weiterhin schwach
Derzeit ist von der Stärke, die Park für Bitcoin vorhersagt, leider noch nichts zu spüren.
Heute verzeichnet der Markt erneut einen Rückgang. Innerhalb der letzten 24 Stunden ist der Bitcoin-Kurs um 1,22 % gefallen und liegt nun bei 96.249 Dollar. Damit ist er noch weit entfernt vom Allzeithoch von 109.000 Dollar, das am 20. Januar erreicht wurde.
Das war einen Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump – zu einer Zeit, in der noch große Hoffnungen bestanden, dass die USA bald eine strategische Bitcoin-Reserve aufbauen würden.
Mittlerweile ist jedoch klar, dass es mindestens noch einige Monate dauern wird, bevor die USA überhaupt mit dem Kauf von Bitcoin beginnen – falls es überhaupt dazu kommt. Kurz gesagt: Der Markt ist derzeit von Unsicherheit geprägt.
Bitcoin steht laut Horsley und Park von Bitwise, einer Firma mit eigenem Bitcoin-ETF, vor einer massiven Rallye.
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