Bitcoin bekommt auf Twitter (oder X) eine gigantische Menge an Kritik/Negativität zu verarbeiten, während der Kurs schon seit einiger Zeit seitwärts handelt; so schließen die Analysten der Datenplattform Santiment.
„Dieses ausgedehnte Maß an Negativität ist selten, da Trader weiterhin kapitulieren. Die Menge ist hauptsächlich ängstlich oder desinteressiert gegenüber Bitcoin, da die Preise zwischen 65.000 und 66.000 Dollar schwanken“, fügt Santiment hinzu.
Bitcoin unter Druck
Seit dem Erreichen des Allzeithochs von 73.800 Dollar steht der Bitcoin-Kurs unter Druck. Es gelingt ihm einfach nicht, dauerhaft über 69.000 Dollar zu kommen und damit das Allzeithoch von November 2021 zu übertreffen.
Santiment verweist auf seinen Gewogenen Stimmungsindex, eine Metrik, die die Erwähnungen von Bitcoin auf Twitter misst und das Verhältnis von positiven und negativen Reaktionen vergleicht. Dieser ist seit dem 23. Mai negativ für Bitcoin.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung steht dieser Indikator bei -0,738. Das impliziert, dass die Erwähnung von Bitcoin auf Twitter überwiegend negativ ist.

Positive Ereignisse für Bitcoin, wie die Genehmigung der Spot-Bitcoin-ETFs am 10. Januar und das Bitcoin-Halving am 20. April, ließen den Indikator hingegen auf positive Niveaus von 4,49 und 2,35 Punkten springen.
Der langweiligste Teil des Marktes
„Bitcoin steckt seit ungefähr 60 Tagen in einem 150-Tage-langen Seitwärtstrend seit dem Halving“, so Glassnode-Analyst James Check, auch bekannt als Checkmatey auf Twitter.
„Monate der Seitwärtsbewegung, der langweiligste Teil des Bullenmarktes“, so der pseudonyme Analyst Jelle. „Bitcoin ist im Moment ziemlich langweilig“, fügt auch der pseudonyme Analyst Cobb hinzu.
Einige glauben, dass die lange Konsolidierung Raum für einen meteorischen Preisanstieg schaffen könnte. Vorläufig bleibt dieser jedoch aus und Bitcoin hat vor allem Schwierigkeiten, sich zu erholen.
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